Beitrag wurde am 29. Jan 2010 verfasst und hat 8 Kommentare

Das Internet als Stellenmarkt Nr. 1

Immer mehr entwickelt sich das Internet zum wichtigsten Ort für die Stellensuche und die Stelleangebote. Eine neue Studie vom Branchenverband BITKOM ergab, das bereits 95 Prozent aller Unternehmen ihre Jobangebote im Internet inserieren. Befragt wurden dabei über 1.300 Unternehmen. Der Jobmarkt Internet setzt aber die klassischen Printmedien bisher nicht außer Gefecht.

81 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, zusätzlich zu den Stellenangeboten im Internet, auch die klassischen Medien noch mit Stellenangeboten zu versorgen. Neben Tageszeitungen und Wochenblättern sind darunter auch Fachmagazine. Wer heute einen Job sucht, sollte zwar stets im Internet suchen, jedoch die klassischen Wege – eben die Printmedien – nicht außen vor lassen.

JobScout24 - JobsucheBei den Inseraten im Internet, handelt es sich bei 80 Prozent der Unternehmen um Inserate die in Jobbörsen gesetzt werden. Sprich, Monster, JobScout24, StepStone und sehr wichtig, auch bei der Bundesagentur für Arbeit die ebenfalls auf Jobboerse.Arbeitsagentur.de aktiv mit Angeboten und Gesuchen um sich wirft. Jobsuchende mit genauen Vorstellungen kennen für gewöhnlich bereits namhafte Unternehmen der gewählten Branche. Empfehlenswert ist der Blick auf die Websites der Unternehmen, denn 50% der befragten Firmen gaben an, Stellenangebote auch auf der eigenen Website zu veröffentlichen.

Social-Networks zur Jobsuche

JobBörse Agentur für ArbeitNicht zu vergessen sind auch Plattformen wie XING, die bereits zu den Social-Networks gehören. Immer häufiger landen Jobangebote aber auch schon auf Facebook und natürlich sehr nah an der Quelle für Azubis etc. StudiVZ und andere VZ-Netzwerke. Es sind erst 12 Prozent der Unternehmen in der Jobsuche auf solchen Portal unterwegs, aber wer wirklich sucht, sollte eben auch diese Mittel und Wege einsetzen. 21 Prozent verwenden noch fachlich relevante Jobbörsen.

Twitter ist zwar bisher in Deutschland für die Jobsuche noch nicht von großer Bedeutung, kann aber genutzt werden. Unternehmen wie die Otto Group setzen bereits auf Twitter bei der Jobsuche – natürlich auch auf andere Wege – und geben immer wieder Informationen über aktuelle Jobs bei Otto über den dazugehörigen Twitter-Account raus. Finden kann man diesen unter @Otto_Jobs.

Endlose Möglichkeiten

Das sind Möglichkeiten, die hätte man sich vor zehn Jahren mal gewünscht. Selbst vor fünf Jahren war es noch nicht möglich, so umfangreich nach neuen Jobs oder Mitarbeitern zu suchen. Zwar ändert dies nichts daran das weiterhin gute Jobs Mangelware sind, aber dafür ist es jedem, aber wirklich jedem auf diesem Planeten möglich, sehr umfangreich auf Jobsuche zu gehen! Selbst die Leute die kein Internet Zuhause haben, können Internet-Cafés aufsuchen und dafür keine finanziellen Mittel hat, der bekommt sicher vom Amt eine Lösung. Haben die nicht auch mittlerweile PCs in den Einrichtungen stehen, die man benutzen darf? Wie dem auch sei, Jobs suchen ist nicht schwer, maximal mühsam und sicher oft deprimierend.

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8 Kommentare

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Kommentare zu Das Internet als Stellenmarkt Nr. 1

  • Peter

    29. Januar 2010 um 09:20

    Nun ja, zwar haben die AA schon überall PCs stehen, ob aber jemand diese für die Stellensuche im Internet verwenden darf steht auf eine anderen Blatt. Hier kommt es vor allen auf den zuständigen Sachbearbeiter an.

    Meist erlauben diese PCs nur ein Zugriff auf ein paar eindeutige Stellenportale (meist nur 2 oder 3). Wenn man nachfragt kann es durchaus sein das ein Sachbearbeiter diese auch ein wenig freie schaltet. Aber ein wirklichen Zugriff auf alles z.B Soziale Netzwerke wird es nicht geben. Somit ist diese Lösung zumindest meist keine Möglichkeit.

    Meist ist es aber so das Leute ohne ein eigenen PC entweder bei verschiedene Soziale Einrichtungen die Möglichkeit zum Zugriff bekommen können, (kostenlos) oder man fragt im Bekanntenkreis rum ob man nicht mal an denen ihr PC ran darf.

    Sicherlich wird man hier nicht jeden Tag für mehrere Stunden so was machen können, aber so einmal in der Wochen für vielleicht 2 bis 3 Stunden dürfte ausreichen.

  • eisy

    29. Januar 2010 um 12:40

    Wie peinlich Peter, ich habe Freunde und Bekannte vergessen aufzuführen :-( . Danke das Du dies mit deinem Kommentar hinzugefügt hast. Stimmt natürlich, solche PCs in den Ämtern sind meistens eingeschränkt nutzbar. Verstehe ich aber irgendwo auch. Wo würden wir hinkommen, wenn die Arbeitsagentur zum Internet-Café mutiert. :)

  • Florian Lerch

    29. Januar 2010 um 22:00

    Der Artikel macht Lust auf mehr. Wäre sicherlich spannend, wenn du zu den einzelnen Bereichen mal einzelne Artikel schreiben würdest, und da ausführlicher drauf eingehst. Z.B. wie man letztendlich XING effektiv nutzen kann, um z.B. als Selbständiger an Aufträge zu kommen. Das sollte letztendlich ja doch der größte gemeinsame Nenner der Leser hier sein ^^

  • Marco

    30. Januar 2010 um 21:16

    Mal davon abgesehen, dass über das Internet jetzt viele Stellenangebote ausgetauscht werden, schauen ja auch allgemein viele Arbeitgeber nach den Bewerbungen, in welchem Umfang der Bewerber im Internet aktiv war. Ob dies nun positiv ist oder nicht, kann sich ja jeder selbst erörtern, aber ein ungemein tiefer Einblick in die Privatwelt ist das schon, wenn mein (vielleicht) zukünftiger Chef sich meine ganzen Beiträge in Foren und Chats anschaut…

    Gruß

  • Robbi

    5. Februar 2010 um 16:17

    Ich habe vor einiger Zeit mal selbst über diverse Job Agenturen im Internet eine Stelle gesucht. Meine Begeisterung hat sich allerdings in Grenzen gehalten. Nach meiner Erfahrung sind dort nach wie vor unheimlich viele Stellen Fakes drin, Posten die schon seit ewigen Zeiten vergeben sind usw.

  • Jobber

    10. März 2010 um 16:22

    Wer Arbeit sucht, der findet auch… So kommt es auch dazu, dass die ausgeschriebene Stelle schon besetzt ist.

    Wir setzen seit Anfang des Jahres auch Soziale Netzwerke.

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