Beitrag wurde am 11. Sep 2009 verfasst und hat 20 Kommentare
CSV-Import Plugin für WordPress / Affiliate-Plugin
Kurz vor dem Wochenende möchte ich nicht darauf verzichten, euch ein WordPress-Plugin vorzustellen mit dem der Import von CSV-Dateien kinderleicht funktioniert und sehr flexibel dargestellt werden kann. Mit dem CSV-Import Plugin für WordPress habe ich am Mittwoch sehr viel rumprobiert und auch am Donnerstag. Ich setze dies derzeit auf dem Praxisbeispiel – der Blumenseite – ein und wie man dort auch erkennt, ist die Darstellung der importierten Daten einfach optimal.
Achtung: Bevor jemand jetzt überstürzt handelt möchte ich zwei Dinge loswerden die sehr wichtig im Bezug auf das CSV-Import Plugin sind. Sämtliche CSV-Plugins in der offiziellen WordPress-Datenbank sind Schrott. Ich habe die Woche so viele Plugins in diesem Bereich getestet, Datenbanken vermüllt, gelöscht und neu erstellt, dass ich echt sagen muss, von kostenlos bis kostenpflichtig ist alles Mist! Solche Plugins auf dem deutschen Markt von einem deutschsprachigen Entwickler und die ganze Blogszene würde ihn wohl in den Boden treten. Das war Punkt 1, jetzt aber kommt der zweite Punkt.
Bei dem CSV-Import Plugin für WordPress das es heute hier sozusagen als Testbericht / Vorstellung gibt, handelt es sich ebenfalls um Schrott aus fünfter Hand und für diesen Schrott fällt ein Kaufpreis an. Per Paypal ist der Kauf des Plugins für fast 30 Euro notwendig. Jetzt beginne ich aber mit dem Plugin und ihr entscheidet bitte erst am Ende!
Die Auslieferung funktioniert recht schnell aber scheinbar nicht automatisiert und so durfte ich trotz Zahlung per Paypal noch etwa 1 ½ Stunden auf mein Plugin warten. Kaum war es angekommen, installierte ich es direkt auf einer aktuellen WordPress-Version und spielte als Test eine CSV-Datei aus dem SuperClix-Netzwerk ein – immerhin sind dies die Dateien, die später funktionieren müssen! Im ersten Schritt muss ich die CSV-Datei von meiner Festplatte auswählen und hochladen.

Ist dieser Schritt (erfolgreich) erledigt, zeigt mir das Plugin bereits eine Übersicht mit allen Spalten / Werten die für meinen Import interessant sind. Eine CSV-Datei ist in der Regel so aufgebaut, dass oben in Zeile 1 der Excel-Tabelle die Bezeichnungen für die Werte stehen. Also Produktname, Preis usw. Sieht man am folgenden Beispiel sehr schön, denn das ist eine CSV die soweit sauber aufgebaut ist, um mit dem Plugin zu funktionieren.

Auf dem Bild sieht man es denke ich sehr gut, erfahrene Affiliates kennen solche Dateien natürlich ausreichend. Der springende Punkt ist aber: Andere Free-Plugins für WordPress erleiden bei solchen CSV-Dateien meist schweinegrippeartige Anfälle. Die kommen damit nicht klar, weil die auf dem alten Stil arbeiten, bei dem Werte in den CSV-Dateien einfach mit Komma getrennt hintereinander in einer Spalte von Excel standen. Auf Deutsch: Die Plugins sind zu doof, über den Horizont der ersten Spalte zu schauen. Genau das bekommt dieses Datafeed aber auf die Reihe.
Okay, wir haben die CSV also erfolgreich im WordPress hochgeladen und sitzen jetzt vor der Maske um Blogbeiträge automatisiert zu erstellen. Bitte beachtet: Jede Zeile – nicht Spalte – in der CSV-Datei wird am Ende ein Blogbeitrag. Produziert ihr beim ersten Versuch Müll, weil ihr denkt ihr wollt es erst nur mal testen, dann nehmt eine Datei mit 5 bis 10 Produkten / Zeilen. Denn ihr müsst sonst – wie ich am Mittwoch – 180 Blogbeiträge per Hand oder in der Datenbank löschen. Ich liebe es, wenn ich abdrifte… hier das Bild (2 Teile) was euch jetzt erwartet.

Nach dem Hochladen steht ihr vor der Aufgabe, die grundsätzlichen Einstellungen vorzunehmen und alle Werte korrekt zu setzen. Dazu gehören das oben angezeigte Bild und das jetzt folgende Bild.

Die Eingabemaske / Editor sollte deutlich zeigen, wie die oberen Werte und die #2# Funktionen gemeint sind. Jeder Wert (Produktname, Preis etc.) hat eine bestimmte Zahl die zwischen zwei # verbaut ist. Der Produktname trägt in diesem Beispiel die Nummer 2 und da ich den Titel vom Blogbeitrag so nennen will wie das Produkt, setze ich als Titel einfach #2# rein. Die Beschreibung ist #4# und entsprechend der Inhalt von meinem Blogbeitrag. Unter den Text will ich aber noch ein Bild und einen Deeplink also verpacke ich noch die #5# und die #3# wobei die #3# (Der Deeplink) auch formatiert dargestellt werden soll. Wie gewohnt wird ein Links also mit a href= aufgebaut und der Linkname wird der Produktname, also #2#. Sehr gut auf den Screenshots zu erkennen.
Auf dem Screenshot habe ich die Kategorie noch mit drin. Wie das alles jetzt umgesetzt aussieht, kann man sich in einem Artikel auf dem Praxisbeispiel anschauen, die sind mit dem Plugin generiert. Folgender Link ( 20 lila Rosen im Bund ) ist einer von über 180 Beiträgen und dieser Beitrag entspricht den Screenshots.
Probleme des Plugins
Bisher klingt sicher alles sehr angenehm aber ich schrieb ja schon zu Beginn, hier bitte alles mit Vorsicht zu genießen. Das Plugin mag auf dem US-Markt und bei fehlerfreier Benutzung einen guten Eindruck machen. Bzw. eigentlich überall da, wo es keine Umlaute im Text gibt. Verarbeiten kann das Plugin Umlaute nämlich nicht. Es veröffentlich alle Blogbeiträge, aber sobald ein Umlaut kommt, stoppt der Content. Habe ich im ersten Satz der Beschreibung einen Umlaut, bricht das Plugin beim Umlaut ab. Bild, Links etc. sind also nicht mit drin und der Betrag besteht u.U. aus 3 ¼ Wörtern.
Dieses Problem kann man beheben wenn man sich mit PHP usw. auskennt. Muss man eben selber umschreiben obwohl man dafür Geld bezahlt hat. Interessiert eben viele Entwickler nicht. Ein weiteres Problem ist der Punkt das man auf keinen Fall ausversehen eine Excel-Datei oder eine XML statt .csv in den Upload legen darf. Startet man den Upload einmal mit einer falschen Datei, zerlegt sich das Plugin quasi von selbst. Jetzt hilft nur deinstallieren und Datenbank säubern? Falsch, selbst wenn man alle Tabellen in der Datenbank löscht die zum Plugin gehören und das Plugin im Anschluss wieder installiert, funktioniert es nicht.
Warum? Es ist ein kostenpflichtiges Plugin und wie bei vielen Software-Angeboten, hinterlegen kostenpflichtige Plugins versteckt in der Datenbank noch einen Schnipsel der sie erkennen lässt, hier war ich bereits. Tja und leider erkennt das Plugin dann auch hier einen Fehler gemacht zu haben und weigert sich gegen ordentliche Arbeit!
Fazit
Das Plugin ist für den Preis von fast 30 Euro also nur der Grundstein. Vollendet für deutschsprachige CSV-Dateien ist es nicht und Fehlerteufel sollten vorsichtig agieren. Man bekommt hier professionell, qualitativ hochwertige Schei*e aufgedrückt die man auf eBay nur noch als Bastlerstück anbieten dürfte.
Link: Datafeed Plugin
Hinweis: Wer nicht alle Nachteile / Probleme im Text erkannt hat, darf sich am Ende nicht beschweren. Wer das Plugin nutzt und dafür Geld ausgibt, sollte wirklich keine Qualität erwarten. Wie viele WordPress-Plugins eben heute sind, einfach ein bisschen Code hier, ein bisschen da und fertig. Leider!
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Autor von CSV-Import Plugin für WordPress / Affiliate-Plugin ist : eisy
20 Kommentare
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Kategorie: Affiliate Marketing, Wordpress
Tags: Affiliate Marketing, CSV, CSV-Plugin, Datafeed Plugin, Plugin, Wordpress
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Kommentare zu CSV-Import Plugin für WordPress / Affiliate-Plugin
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Konstantin
11. September 2009 um 10:59
Jetzt hatte ich mich doch auf eine Plugin-Empfehlung gefreut und dann sowas
Schade, dass es nicht wirklich taugt. Bevor ich Geld für sowas ausgebe, schaue ich dann doch lieber, ob ich selbst etwas code.
Da kann ich dann auch eigene Funktionen einbauen, um z.B. vor Duplicate Content zu schützen.
Sergej Müller
11. September 2009 um 11:04
Ein Traum-Plugin
Andreas
11. September 2009 um 11:38
Ohje, das hört sich ja letztendlich so an, das man wohl alles manuell erstellen muss? Wäre ganz schön viel Aufwand. Gibt es denn auch kein WP Plugin für CSV > XML worauf man evtl. aufbauen könnte?
Eisy
11. September 2009 um 11:42
So kann man das nicht sagen Andreas. Wenn man alles richtig macht, ist das Plugin ok. Man muss eben aufmerksam damit arbeiten und Umlaute in der CSV vorher ändern. Dann ist der Import ein Kinderspiel.
André Nitz
11. September 2009 um 11:50
Servus, auch ich war auf der Suche nach einem CSV Plugin, was man beliebig erweitern bzw. modifizieren kann. Ich nutze für diesen Zweck das kostenlose “CSV to WordPress post plugin”. Zu finden ist das gute Stück unter folgender Adresse:
http://www.matboo.co.uk/2009/04/02/csv-to-wordpress-post-v2-released/
Ich möchte darauf hinweisen das ich mit dem Autor etc. nichts zu tun habe – dachte nur es passt in diesen Artikel.
Viele Grüße aus Leipzig, André
Eisy
11. September 2009 um 11:55
Danke André … passt perfekt
Da habe ich nichts gegen solche Links. Ich werde es mir gleich mal anschauen.
Horst
11. September 2009 um 13:11
Hihihi… immer diese german umlauts…
Man glaubt garnicht, wie oft man diesen Begriff verwendet, wenn man mit ausländischen Entwicklern zusammen arbeitet.
Als alter Datenbankler ist man sowas gewohnt. Ich würde einfach vorher die CSV mit einem Text-Editor öffnen und die Umlaute gegen die HTML-Entities ersetzen.
Wobei ich natürlich erst gar nicht auf WordPress setze und damit solche Probleme auch nicht habe.
Carsten - Deutsche Filme
11. September 2009 um 13:53
Nicht nur Umlaute können Hindernisse beim CSV-Import bedeuten. Deswegen hab ich noch ein paar funktionale Fragen zu dem getesteten PlugIn:
Was für ein CSV-Format wird denn unterstützt?
- Komma,Semikolon oder auch TAB-getrennt?
- Werden die Felder zusätzlich mit Anführungsstrichen gekennzeichnet, um auch die Trenner ansich auch im Text zu haben?
- Wenn ja, unterstützt das PlugIn dann die Verdoppelung der Anführungsstrichen (schließlich sollten dann ja auch Anführungsstriche verwendet werden können)?
Gruß Carsten
Peer Wandiger - Selbständig im Netz
11. September 2009 um 14:28
Interessantes Thema. Da scheint noch Platz für ein kostenpflichtiges deutsches CSV-Plugin.
Uwe
15. September 2009 um 10:34
Geniales Teil aber für mich dann doch etwas zu gefährlich in der Anwendung… So was bräuchte ich eigentlich… mh… mal schauen…
Danke für den Tipp eisy.
Chris
23. September 2009 um 21:48
Interessante Sache und merkwürdig, dass es da noch nichts ordentliches gibt. Affiliates würden doch sa sogar für Geld ausgeben. Sowas könnten eigentlich auch die grossen Partnernetzwerke mal entwickeln, kann doch nicht so schwer sein =D
nucci
1. Oktober 2009 um 00:06
Hallo Eisy, danke für den Post. Ich bin schon seit einigen Tagen auf der Suche nach einer vernünftgen Möglichkeit WordPress in eine Affiliate-Seite in der Art deines Praxisbeispiels zu verwandeln. Irgendwie finde ich aber nichts was mich zufriedenstellt.
Was ist denn hiervon zu halten: http://www.datafeedr.com/
Die Demoseite da sieht ja schon so aus wie das, was ich eigentlich erreichen will…
Würde mich über weitere Anregungen und Tipps freuen;)
Beste Grüße!
Dominik (elexpress.de)
3. Januar 2010 um 09:29
Hallo zusammen, da scheint es ja echt noch Probleme bei dem Plugin zu geben. Aber die deutschen Umlaute sind teilweise schon wirklich zum verteufeln
. Fast überall lassen sich eigene Datencodierungen einstellen. Webseiten Auszeichnungscode, Serververbindung, Datenbankverbindung, Datenbanken, Datenbanktabellen + Spalten…
Wenn hier eine Sache nicht stimmt, kann das einen teilweise schon wirklich aufregen.
Ich denke hier gibt es noch kein gescheites Plugin, da 30€ / Lizenz einfach zu wenig sind, um die Entwicklungskosten zu tragen. Immerhin würden sicherlich nicht sehr viele Affiliates ein solches Plugin kaufen und dann muss der Preis eben anders sein, wenn man dies fair gestalten sollte. Ein solches Plugin mit all den Funktionen usw ist vom zeitlichen Aufwand immerhin kein Vergleich zu einer manuellen Skriptprogrammierung, die man sich mal eben schnell selbst schreibt um eine CSV in einem ganz bestimmten Format zu verarbeiten und in die DB zu schreiben.
sim
30. März 2010 um 13:50
Das mit den CSV Dateien ist mir irgendwie suspekt. Bringt das wirklich was wenn man einfach die CSV als Content reinklatscht?
Albert
16. April 2010 um 17:06
Das klingt ja nicht so gut. Habe mich mit dem Thema CSV Import für WP schon mal im Jahr 2008 umgesehen, und musste für mich leider feststellen: Es gibt NIX gescheites.. Jetzt im Jahr 2010 scheint das wohl immer noch so zu sein..
Rob McKenna
29. Juli 2010 um 12:07
Hallo Eisy,
ich erweck hier alle Deine alte Post´s zu neuem Leben. Ist aber logisch, da ich jetzt alle Probleme für mich neu Entdecke, die Ihr alle schon “abgearbeitet” habt. Das macht´s mir ein bisschen leichter.
Frage:
Hast Du Dir das Plugin “CSV to WordPress post plugin” (s. Andre Nitz) schon angeschaut?
Mal abgesehen von der Umlaut-Problematik müsste (muesste) das doch funktionieren.
Gruss
RobMcKenna
eisy
29. Juli 2010 um 12:12
Hallo Rob,
ich habe mit dem Thema irgendwann abgeschlossen. Das war eine Phase in der ich ein bisschen rumprobiert habe, wie weit ich mit automatisierten Beiträgen kommen kann. Da ich aber generell sehr gern alles an meinen Affiliate Projekten manuell erledige, hatte ich diese Plugins nicht weiter verfolgt. Hier in diesem Forenbeitrag sind aber einige Plugins genannt und da kannst du auch deine Fragen stellen, auf die du Antworten bekommen wirst.
http://forum.eisy.eu/threads/160-http-www.datafeedr.com
Sorry das ich da keine bessere Auskunft geben kann!
ps: hast du den Beitrag über die Suchfunktion gefunden oder über einen anderen Weg?
Rob McKenna
29. Juli 2010 um 13:19
Ja, ich wollte ursprünglich auch manuell installieren. Jetzt hab ich allerdings vermutlich doch über 200 Post´s zu machen. Da ist dann die CSV-Nummer etwas einfacher. Wobei ich eh jeden Eintrag dann noch mal “von Hand” angehe. -> Wegen UC .
Den Beitrag habe ich nicht über Deine Suchfunktion gefunden -Die Suchfunktion ist übrigens das einzige was wirklich schlecht ist, an Deinen Blogs;-) -
Gefunden habe ich den Beitrag über eine Suchmaschine mit Firmensitz in Mountain View. Mit der Suche nach:
“csv in wordpress katalog importieren” Bist Du an erster Stelle. Wusste gar nicht, dass Du für so bescheuerte Wortkombinationen SEO machst.
Wenn ich gerade dabei bin, was ich schon lange loswerden will: Du bist ja eigentlich ein Teufelskerl.
Mir geht seit fast nem Jahr ne Geschichte durch den Kopf wie man mit bestimmten Brillen wohl Kohle machen könnte. Solange ich noch träum, schreibst Du, wie´s geht.
Dann kam mir neulich die Idee, das man doch eigentlich so ein geschlossenes Forum mit Affiliate Profis und Anfänger machen könnte. Hintergrund war der: Die Profis bekommen ein bisserl Kohle, die Anfänger lernen und Ich bekomm für diese tolllle Idee meine “Ausbildung” für lau. Nur EINEN Tag später (immer noch am träumen) muss ich bei Dir lesen, dass Du sowas schon lange am Laufen hast.
Tja, wie sagt man so schön :
the difference between goals and dreams, goals are dreams with action.
In diesem Sinne
RobMcKenna