Die chinesische Regierung hat laut einem Bericht des Staatsfernsehens der Volksrepublik vom Montag, eine Kampagne gestartet die sich gegen vulgäre Inhalte im Internet richtet. Das Ministerium für Staatssicherheit leitet diese Kampagne und die damit verbundene Aktion gegen 19 Internet-Unternehmen. Zwei von den 19 Unternehmen kennen wir mit Sicherheit per Namen. Dabei dreht es sich um die beiden Suchmaschinen Google und Baidu. Leider ist bisher noch nichts über die drohenden Konsequenzen bekannt.
Warum Konsequenzen und für was? Die Unternehmen haben es scheinbar nicht rechtzeitig auf die Reihe bekommen, trotz einer vernünftigen Filtersoftware die von der Regierung als „vulgär“ betitelten Inhalte schnell genug aus ihrem Angebot zu entfernen. Der Bericht besagt auch, dass diese Inhalte die – vorsicht jetzt wird es heftig – „körperliche und geistige Gesundheit der Jugend“ verletzten würden. Ein Bericht der Financial Times vom Montag besagt allerdings, dass die chinesische Regierung jetzt bereits dabei ist und ihre Zensoren mit noch besserer Filtersoftware ausstatten will.
„Körperliche und geistige Gesundheit der Jugend“ … natürlich, hat man wohl verwechselt und wollte eigentlich sagen das diese freien Inhalte der Menschheit zeigen könnten, dass es da draußen in der Welt noch viel mehr gibt als nur das düstere und zensierte China das die Menschen nach Belieben steuern will. Ich bin gespannt, vielleicht zensiert man ja die Suchmaschinen komplett. Wundern würde mich das bei den kleinwüchsigen Regierungsmännchen da drüben echt nicht mehr.









Na prima, wie stark wollen die Chinesen ihre Bürger eigentlich noch bevormunden? Sollte es da nicht auch einmal ein paar Grundrechte geben, wie etwa das Recht auf freie Informationsmöglichkeiten? Schade, dass es heute noch Staaten gibt, die so stark zensieren und damit ihren Bürgern jede Möglichkeit nehmen, sich selbst zu informieren und zu einem besseren und informierteren Volk zu werden, dass weltweit mehr ausrichten könnte, wüsste man, was es noch alles gibt…