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Blogger sind Parasiten – Danke Medien

Wenn die Medien mit Steinen gegen Blogger werfen und diese als Parasiten bezeichnen, dann deutet es stark auf die Hilflosigkeit der Medien hin, die es einfach verpasst haben ihre eigenen Dienste an das heutige Internet anzupassen. Verzweiflung macht sich langsam breit und nun berichtete ein New Yorker Magazin auch noch, dass etablierte Medienunternehmen in Zukunft verstärkt versuchen, Lobbyarbeit gegen Blogger in Google zu betreiben. Die Unternehmen kapieren nicht, warum Blogger in Suchmaschinen wie Google ein besseres Ranking mit Nachrichten erzielen, als die Medienseiten selbst, die ja offensichtlich die Originale haben.

Als Blogger sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen:

Frage: Wer hat das Original?
Antwort: Die Medien!
Frage: Wer hat den unique Content?
Antwort: Die Blogger!
Frage: Was ist besser, Duplicate Content oder Exklusivität des Textes?
Antwort: Frag doch die Medien…

Ja, unsere Medien kaufen doch die Inhalte oft – vielleicht auch fast immer – nur bei AP, DPA und wie die ganzen Pressedienste so alle heißen. Schreibt der Pressedienst für alle Medienseiten die Meldungen um? Wie oft ist denn der identische Inhalt auf zehn, zwanzig oder fünfzig Seiten zu finden? Scheinbar soll Google bei den Medien 20 erste Plätze zur Verfügung stellen, nur damit diese mit ihrer gekauften Kopie des Originals ganz oben stehen dürfen.

Google kann eigentlich gar nicht im Sinne der Medien handeln, denn warum sollte man Duplicate Content eine bessere Position einräumen, wenn sonst immer alle auf die exklusiven Texte scharf sind? In diesem Sinne sollten die Medien sich auf ihren Hintern setzen und endlich anfangen alle Newsmeldungen selbst zu verfassen, eben so wie es die Blogger auch machen.

Sorry, meine Meinung die natürlich nicht jeder teilt, aber solche Jammerlappen sind doch echt nicht mehr feierlich. Mehr zu dem Thema kann man auch auf Gulli.com lesen.

Kategorie: Internet

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8 Antworten zu "Blogger sind Parasiten – Danke Medien"

  1. Julia Stern sagt:

    Die Medien können ganz einfach nicht mithalten. Und dann kommt sowas dabei raus. Sie sind ganz einfach neidisch würde ich sagen. Können das, was Blogs bieten meist nicht bieten.

  2. Cyberfux sagt:

    Man darf bei aller “Auf-den-Medien-Rumhackerei” auch nicht vergessen, dass diese meist nicht wie wir Blogger unabhängige Einzelkämpfer sind.

    Da muss der Schreiber den Beitrag von seinem Redakteur absegnen lassen,d er wieder vom Chefredakteur, der vom Chef vom Dienst und der evtl. vom Besitzer – bis da ein Beitrag erscheint ist das THema u.U. schon überholt.
    Wir Blogger haben es da in soweit einfacher: Wenn uns der Sinn danach steht etwas zus chreiben, tja, dann schreiben wir es und Sch**ss drauf was wer anders denkt…

  3. Eisy sagt:

    Das ist richtig. Der Weg bis eine Meldung auf einer großen Medienseite erscheint, ist nicht kurz, aber das ist nicht das Problem der Blogger. Da müssen die Medien selber schauen wie sie eigenen Arbeitsschritte optimieren können. :) … Allerdings werden News von DPA etc. wohl eher includiert und sind damit direkt online.

    Mit dem ganzen doppelten Inhalt können die Medien noch lange auf Bloggern rumhacken.

  4. Peter sagt:

    Eher liegt es daran das viele Tageszeitungen zentral ihr Hauptnachrichten verfassen. Da kommt es dann das zum teil 20 oder mehr Zeitungen ein identischen Inhalt wiedergeben.

    Blogger hingegen lesen zwar die Meldungen verfasse aber dann ein eigene Text dazu. So entstehen Unterschiede.

    Weiterhin haben die Mehrheit der Zeitungsmacher es bis heute nicht verstanden ein guten Online Angebot zu bringen. Meist sind die zwar Online vertreten aber nur mit eine halbherzige Sache.

    Dies liegt oft darin weil die panisch Angst haben, bald keine Print Ausgaben mehr verkaufen zu können. Deren Zahlen vor allen bei regionale Zeitungen geht nämlich immer mehr zurück.

  5. Julia Stern sagt:

    Und mit einem Online- Angebot könnten sie halt schlechter Geld verdienen. Blogs sind für den Leser kostenlos, eine Zeitung müssen sich Leser erst einmal kaufen.

  6. Paul sagt:

    Ich sehe es genau so wie du Eisy.

    Die Musikindustrie musste sich wegen des Internets stark anpassen um überleben zu können.
    Die Filmindustrie hat momentan das Problem das wenn man bei Google nach dem Begriff Kino sucht, bereits der sechste Begriff zu einer illegalen Seite führt.
    Nun sind die Printmedien dran. Amazon´s Kindle wird den Mark verlagern.

    Tja, das iNet hat alles verändert.

    (der text ist wirklich gut geschrieben)

  7. x-stream sagt:

    Wie soll es denn ein Unternehmen mit hundert angestellten Redakteuren mit tausenden Bloggern aufnehmen :-) . Jetzt sind halt die Volksverhetzer und Handlanger der Aristokratie drann… irgendwann erwischt es jeden :-)

  8. Mariusz sagt:

    Content ist eben king.. gilt fuer Medien, Blogger und SEOs ;)

    Willkommen in der Marktwirtschaft 2.0 liebe Medienhaeuser

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