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Antworten auf Fragen von Julian Dziki

Blogparade von Julian zu verschiedenen Fragen rund um SEO.

Blogparade von Julian
Foto © davidevison - Fotolia.com

Julian stellt ein paar Fragen und viele Blogger sind bereits auf die Aufforderung eingegangen, diese in Form eines eigenen Blogbeitrages zu beantworten. Manch einer wird nun staunen. Schließlich sind das kostenlose relevante Links. Zudem noch auf einen Agenturblog dieser Branche. Sinnvoll? Mir egal, ich mache mit weil ich Lust dazu habe und weil ich Julian schätze, ohne ihn je persönlich kennengelernt zu haben.

Worum geht’s also?

Um die nachfolgenden Fragen. Ich kann aber nicht alle beantworten weil ich keinen Spaß an so Standardfragen wie „Wie bist Du zu SEO gekommen“ habe. Solche lasse ich also weg und liste sie euch nur für die Akten.

  • Wie bist Du zu SEO gekommen?
  • Welches war Dein erstes Webprojekt (wenn Du ein eigenes hattest, ansonsten auslassen)?
  • Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?
  • Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?
  • Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?
  • Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?
  • Was gefällt Dir an SEO am meisten?
  • Was magst Du nicht an SEO?
  • Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Wir schreiben das Jahr 2014, vor einigen Jahren habe ich die Leute belächelt die sagten, sie haben bereits zehn Jahre Erfahrungen mit Suchmaschinenoptimierung. Heute… lassen wir es. Auf jeden Fall hat sich bei mir in der Denkweise viel verändert. Zum einen denke ich heute, die Erfahrungen (Jahre) spielen gar keine Rolle wenn das aktuelle Wissen stimmt. Wer zwei Jahre aktiv in dieser Thematik steckt kann mehr „aktuelles Wissen“ besitzen als jemand der seit 15 Jahren an nichts anderes denkt, als Rankings mit Links zu manipulieren. Ihr wisst vermutlich was ich sagen will.

Die Frage war aber was sich für mich änderte. Umdenken ist das Stichwort. Gegenüber Kundenseiten und bei Kollegen war schon immer die Qualität der Inhalte im Vordergrund. Egal ob auf deren Projekten oder ob auf linkgebenden Projekten. Bei meinen eigenen Seiten lies ich es gerne schleifen. Warum auch nicht, ich wusste ja es geht alles über Links. Beide Parteien (also externe und meine Seiten) erzielten gewünschte Ergebnisse. Lange Zeit waren auch meine Projekte nachhaltig. Unterbewusst habe ich aber auch auf vielen eignen Projekten ein hohes Maß an Qualität. Meine ausführliche Schreibe, die Struktur in den Inhalten und eben der gesamte Umfang, alles Aspekte die heute in Zeiten tierischer Updates spürbar helfen.

Aktuell und in Zukunft setze ich die Messlatte überall identisch an. Sprich, nicht nur Kundenprojekte werden kritisch beäugt aufs bestmögliche Niveau getrimmt, sondern auch meine eigenen Projekte. Noch musst ich keine Rückschläge seitens Google einstecken und bin da auch sehr froh drüber. Bis auf eisy.eu mag Google meine Projekte und hier im Blog kann ich mit 1.000 bis 3.000 Besucher am Tag auch ganz gut umgehen.

SEO ist für mich strategischer geworden. Links sind weiterhin sehr, sehr wichtig. Inhaltliche Struktur und wertige Informationen jedoch haben an Gewichtung gewonnen. Externe Linkquellen müssen deutlich hochwertiger sein als vor wenigen Jahren. Die Kosten im Einkauf sind höher. Dafür aber auch die Resultate besser. Schließlich haben es viele Mitbewerber noch lange nicht verstanden.

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Gute Frage. Gestern wurde ich das gefragt und habe geantwortet: „Wenn Du in Google was suchst und auf ein Ergebnis klickst was Dir nicht gefällt, waren das meine Kollegen. Gefällt es Dir, war ich es. Was ich mache? Ich befriedige Deine Bedürfnisse online.“

Die Antwort war erschreckend: „Du bist YouP…?“

Nein, natürlich war das nicht meine Antwort. Aber sie gefällt mir. Ich erkläre den Leuten nur kurz, dass ich Seitenbetreibern dabei Helfe ihre Webseiten hochwertig zu gestalten und technische Fehler zu vermeiden. Gleichzeitig sorge ich für mehr Sichtbarkeit (offline wären es Flyer etc.) und Empfehlungen auf anderen Webseiten.

Meistens haben es die Leute verstanden oder sind sowieso raus.

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Manchmal frage ich mich ob ich diese Frage magisch anziehe. Gefühlt werde ich das fünf Mal am Tag gefragt. Realistisch sind ein bis zwei Anfragen dieser Art pro Tag. Dann will ich mal.

Tools im Bereich Suchmaschinenoptimierung

Wirklich regelmäßig sinnvoll im Einsatz habe ich die SISTRIX Toolbox und SEOlytics als umfangreiche SEO-Tools.

Wenn es nur um OnPage-SEO geht kommt der Optimizer und OnPage.org zum Einsatz. Diese nutze ich mindestens einmal in der Woche. Selten aber dennoch gern genutzt wird Strucr.com.

Im Bereich Linkaufbau-, Management und Controlling setze ich auf Linkbird und unterstützte die Research-Ebene durch Ahrefs.com. Weiter finden hier auch Module der SEO-Tools ihren Platz. Mehr Tools benötige ich für qualitativ hochwertiges arbeiten in diesem Segment aber nicht.

Tools im Agenturgeschäft

Rechnungs- und Angebotsverwaltung erledige ich seit Ewigkeiten mit easybill.de und dabei bleibt es auch.

Projektverwaltung ist bei mir so eine Sache. Im Grunde finde ich TeamworkPM hier genial und nutzte es lange und gerne. Es ist mir aber teilweise zu groß und so bin ich seit ein paar Wochen „wieder“ bei Basecamp. Wenn ich im Brainstorming bin und mir Stichpunkte mache oder gar eine strukturierte Checkliste erstellen will, setze ich auf die kostenlose Version von Workflowy.com. Bietet keine weiteren Features und ist deshalb perfekt.

Zeiterfassung wird über primaERP erledigt. Macht alles was ich brauche und gibt mir anständige Reports die ich gegenüber Kunden vorlegen kann. Außerdem kommt jeder Mitarbeiter nach wenigen Minuten mit der Software klar. Besonders das ist mir sehr wichtig.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Strategien entwickeln zu können um andere Personen und Firmen wirtschaftlich zielführend zu unterstützen. Außerdem mache ich seit letztem Jahr unheimlich gerne Schulungen in Form von Workshops innerhalb der Branche. Jedoch nur im kleinen Kreis von bis zu 15 Personen. Am liebsten im Bereich der SISTRIX Toolbox oder aber im OnPage-SEO und Linkaufbau.

Außerdem gefällt mir ganz generell die große Vielfalt an Charakteren mit denen man konfrontiert wird. Genau wie die Freiheit die man doch in dieser Branche genießt – bezogen auf die Wege und Kanäle die zum Ziel führen.

Was magst Du nicht an SEO?

Personen wie mich, die Rankings in Suchmaschinen wissentlich und absichtlich beeinflussen. Dadurch werde ich nie erfahren wie Google-Ergebnisse im Original aussehen würden. Dies finde ich wirklich schade und mag ich nicht. Ich würde es aber dennoch nie anders machen.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Kann ich Dir sagen – wenn es soweit ist.

Fazit

Ich bin nicht auf alle Fragen eingegangen. Viele habe ich einfach schon zu oft beantwortet. Die kleine „Blogparade“ finde ich trotzdem gut und habe meine Freude gehabt diese Zeilen zu tippen. Hilft mir auch immer dabei selbst über diverse Dinge nachzudenken. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und könnt was mitnehmen. Ich selbst bin dank Sabrina auf die Blogparade aufmerksam geworden.

Freue mich natürlich über Shares & Co. 🙂

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Über eisy 523 Artikel
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

2 Kommentare zu Antworten auf Fragen von Julian Dziki

  1. Hi Sören, danke für deine ehrlichen Antworten auf die gestellten Fragen.
    Würde mich in Zukunft über mehr solche Artikel bezogen auf deine Person freuen.

    Viele Grüße Daniel

  2. Ich mag die Abwechslung die jeden Tag an den Tag gelegt werden muss, obwohl schwierig ist die Eigenmotivation jeden Tag aufs neue Links setzen oder Artikel schreiben die Unique sind… VG

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