Amazon stellt Partnern ab sofort das Amazon MP3-Widget zur Verfügung. Wer bereits das Partnernet von Amazon verwendet und mit Amazon Geld verdient, der kennt die zahlreichen Werbemittel bereits. Doch ein neues kennt man noch nicht, nämlich das Amazon MP3-Widget das für das MP3 Portal von Amazon gedacht ist. Seit noch nicht all zu langer Zeit kann man bei Amazon Deutschland nun auch MP3 online kaufen. Amazon stellt Hörproben mit 30 Sekunden Spielzeit zu allen Songs zur Verfügung, somit kann sich jeder einen ersten Eindruck verschaffen. Doch nun kommt das Eigentliche!
Musik-Blogs können jetzt richtig abkassieren, denn mit dem Amazon MP3-Widget lassen sich Musik-Player als Flash-Werbemittel einbinden. Die Player haben weitere Funktionen und spielen die Hörproben direkt auf der Website des Partners ab. Also unmittelbar im Musik-Blog etc. Die Qualität der Proben ist super und das Beste: Jeder Partner kann individuelle Playlisten zusammenstellen, oder einfach auf Bestseller zugreifen.
Beispiel
Kauft ein Besucher einen Song über Amazon MP3 Downloads, so bekommt der Partner (beispielsweise der Musik-Blogger) 10 Prozent der Kosten als Provision. Es sind mehrere Millionen Songs verfügbar und jeden Tag stellt Amazon neue Songs bereit. Natürlich klingen 10 Prozent nicht viel, schon gar nicht wenn man sieht das die Songs um die 91 Cent kosten, denn da bleiben nur noch 9 Cent pro Song. Nur wer etwas mitdenkt, wird schnell verstehen das die Musik-Branche eine dermaßen große und kaufwillige Zielgruppe hat, dass hier nicht nur ein Song pro Tag verkauft wird.
Eine Band bringt ein neues Album auf den Markt? Okay, schnell bei Amazon das MP3-Widget vorbereiten. Einen Blogbeitrag über den Release schreiben und per Widget anbieten die neusten Songs, oder das ganze Album direkt zu kaufen. Unmittelbar dabei wird auch die Hörprobe promotet um weitere User zu locken. Wir wissen alle das solche Themen extrem Traffic anziehen, also machen wir uns nichts vor. Wer das Potential kennt, wartet nicht bis Übermorgen.
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Jetzt würde es sich fast schon lohnen, einen Musik-Blog aus dem Boden zu stampfen. Mit etwas Mühe und SEO-Arbeit ließe sich da sicher der ein oder andere Euro abgreifen.
Richtig und wenn man ein paar andere Musikblogs verfolgt und die aktuellen Themen aufgreift – ohne sie zu kopieren – dann kann man da ne ganze Menge Traffic reinholen.
… Man müsste sich nur mit dem ganzen Thema auch irgendwie auseinandersetzen, denn ich weiß nicht, ich kann mir beispielsweise nicht vorstellen über so Bands wie Tokio Hotel etc. zu schreiben, da es mich eigentlich nicht interessiert.
äußerst interessante Vermarktungsform… Danke für den Tipp! Ich bin da schon am planen
, von daher optimal. Konnte Amazon bisher nicht wirklich vermarkten ^^
Sicherlich eine tolle Möglichkeit für jüngere Blogger da hier die Zielgruppe in Bezug auf Musikgeschmack eher erreicht ist. Für mich “alte Sack
” sicherlich nicht die Wahl
Sehe ich genauso wie Peter.
Da hat Amazon doch ein schönes und vor allem sinnvolles Modul entwinkelt. Allerdings unterstütze ich lieber die Firmenpolitik von Jamendo.
Peter: das würd ich nicht sagen! Ganz im Gegenteil! Das Potenzial liegt ehr in der älteren Zielgruppe, als in der Jüngeren.
Größte Freude würde es mir natürlich auch nicht bereiten über Tokio Hotel zu berichten, aber jeder “Job” hat nun mal auch seine Schattenseiten. Aber glücklicherweise gibt es ja auch noch vernünftige Musik. Dennoch macht eine Kooperation zwischen Musikredakteur und “Profiblogger” wohl am meisten Sinn. Nur woher nehmen, wenn nicht teuer einkaufen? Evtl. mal bei den Arbeitsagenturen anfragen
Während wir ein Amazon-Mashup entwickelten hat Amazon dieses MP3-Widget rausgebracht. Das hat uns dazu gebracht einiges von dem bereits entwickelten zu verwenden und lalaSearch.com aufzusetzen. Eine Kombination aus Amazon und last.fm.
Das geht zwar ein bisschen an Eurer (Blog-)Diskussion vorbei, verwendet aber genau diese MP3-Widget