Affiliate-Grundlagen: Partnerprogramme in Blogs

Vladimir, vielen bekannt als „Perun“ hat am 09. Dezember einen Artikel über „Blogs und Affiliate: nur der Artikel zählt“ geschrieben. In seinem Artikel schreibt Vladimir über den Tatbestand, mit Blogs und Partnerprogrammen nur dann Geld verdienen zu können, wenn die Partnerprogramme direkt im Artikel eingebunden sind. Die Artikel handeln dann unmittelbar von passenden Produkten oder Leistungen, wodurch die Werbemittel der Programme konvertieren.

Werbemittel in Header, Footer und Sidebar

Durch die eigenen Beobachtungen und durch Gespräche mit anderen Leuten, weiß Vladimir laut eigenen Aussagen schon „seit längerem das Affiliate in Weblogs nur dann funktioniert wenn es inhaltlich passend innerhalb eines Blog-Artikels“ stattfindet. Er schreibt auch, „Ausnahmen bestätigen die Regel“ und geht auf diese Ausnahmen nicht weiter ein. Das möchte ich mit diesem Artikel kurz aufnehmen und seinen sozusagen ergänzen.

Außerhalb der Blogbeiträge hat ein jeder Blogger haufenweise Platz. Nutzen kann man den für Widgets wie Kalender, Archive der letzten fünfzig Jahre, Blogroll‘s oder aber für Werbeflächen. Der eine macht es effektiver, der andere weniger. Ich halte Werbung eigentlich immer sehr passend zu meinen Inhalten. Im Header sauber seit einem Jahr Visit-X für all die Affiliates die mit starken Provisionen etc. gern YouPoXX uvm. bewerben möchte – was übrigens ein sehr empfehlenswertes Programm ist. In der Sidebar dann oben die SISTRIX Toolbox seit einem Jahr schon und darunter ICDSoft, ExpiredDomains und Content Guru, sowie abschließend den Charity-Ad den jeder buchen kann. In meinen Artikeln ist am Ende momentan noch der Projecter Agentur-Banner bis Ende 2010.

Tun und lernen

Man kann schlecht von Beginn an die passenden Banner für Sidebars & Co. auswählen. Hierfür muss die „Bedarfsgruppe“ bekannt sein – die Zielgruppe interessiert mich dabei nicht so stark – und um diese Bedarfsgruppe zu kennen, muss viel ausprobiert und analysiert werden. In erster Linie muss man sich aber für einen Themenbereich entscheiden. Ich habe mich auf eisy.eu für Affiliate-Marketing entschieden. Denn wer Affiliate-Marketing betreibt, kennt sich in der Regel mit Suchmaschinenoptimierung mindestens in den Grundzügen aus. Was umgekehrt absolut nicht als gerechtfertigte Behauptung durchgehen würde. Denn ein SEO muss noch lange nicht mit Partnerprogrammen und deren korrekten Einsatz klarkommen. Bevor aber jemand schluckt, nein, auch nicht jeder Affiliate kann SEO, denn es gibt ja noch AdWords & Co.

Gut, zurück zum Thema. Ich habe mich für Affiliate-Marketing entschieden und veröffentliche immer wieder Themen die Affiliates, Agenturen und Merchants interessieren „könnten!“ und dazu gehören auch die vielen SEO-Tools, Linkaufbau-Werkzeuge etc. ebenso wie viele Grundlagen-Beiträge und das Wissen für eher fortgeschrittene Leser. All das sorgt dafür, dass meine Leser oft großes Interesse an Partnerprogrammen, relevanten Produkten und Leistungen haben. Es sind Blogger, Betreiber von großen und kleinen Portalen, Inhouse-SEOs und und und…

  • PP‘s braucht man = Visit X
  • Tools will man = SISTRIX Toolbox
  • Domains sind Basics = ICDSoft, ExpiredDomains
  • Content ist wichitg = Content Guru

Und Projecter? Es ist ein Agentur-Banner und weil ich über Themen wie „Eigenes Partnerprogramm starten“ und ähnliches noch nicht so stark berichtet habe, ist die Bedarfsgruppe für dieses Banner im Moment nicht besonders groß. Was das Banner auch am Ende 2010 auslaufen lässt. Ich bin mir aber sicher, im Laufe von 2011 klappt es auch mit dieser Bedarfsgruppe. Im Januar 2011 aber kommt ein neues Angebot rein.

Relevanz ist die Ausnahme, aber sie ist existent

Mit Sicherheit wäre die Behauptung falsch zu sagen, es würde für jede Sidebar die passenden Partnerprogramme geben. Denn passend bedeutet nicht das ein Sale oder zwei Leads generiert werden. Passend bedeutet das immer wieder eine Aktivität übers Banner fließt. Werbung muss Views im Sinne von Blickkontakten bekommen und Werbung muss Klicks bekommen. Spätestens beim Klick ist das Interesse bestätigt. Ich möchte das mal am Banner der Toolbox mit einem Screenshot zeigen.

Die Laufzeit der Cookies beträgt 14 Tage. Die Relevanz von eisy.eu zu solchen Werbepartnern sollte durchaus als Bestätigt gelten. ;-) Man kann mit Partnerprogrammen auch außerhalb von Blogbeiträgen Geld verdienen und eine der Ausnahmen die Vladimir erwähnte, habe ich euch nur in der Praxis geschildert. Was der Einzelne aus diesem Samstags-Posting mitnimmt ist die andere Sache.

Schönes Wochenende. :-)

Nach oben orientieren!

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Über eisy
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

10 Kommentare zu Affiliate-Grundlagen: Partnerprogramme in Blogs

  1. Hallo eisy,

    ich finde es prima, dass Du einen Beitrag zu den Ausnahmen, die Vladimir beschrieben hat, geschrieben hast. Das zeigt, dass die Blogosphäre lebt und nicht einer allen anderen was vorgibt. :)
    Nix gegen Vladimir, aber jeder hat seine Sichtweise und Du hast Deine Sichtweise fundiert begründet.
    Weder das eine noch das andere ist der Königsweg, es kommt auf das jeweilige Projekt an, ob das so oder so “richtig” ist, wobei es bei dem Thema kein “richtig” oder “falsch” gibt, sondern nur ein “richtig umgesetzt” oder “falsch umgesetzt”.
    Ich habe weder mit dem einem noch dem anderen Erfolg.

  2. Generell ist es aber schon so, dass die Artikel wesentlich zu den Einnahmen beitragen und es sich bei der Sidebar bzw. dem ganzem Drumherum schwieriger gestaltet über Affiliate Einnahmen zu gewinnen. Von deinen hier genutzten Werbemitteln sind ja auch nur 2 auf Affiliate-Basis?

    Teilweise kann ich mit Affiliate-Links in der Sidebar zwar brauchbare Klickraten erzielen. Es fehlt dann aber letztlich doch am Sale. Es ist hier ein bisschen die Krux, Produkte einzubinden, an denen der Besucher aktuell Interesse hat. Weshalb man hier durchaus auch Werbung auf Basis des jeweiligen Artikels anzeigen lassen sollte, in dem man auf Basis der Kategorien oder vergebener Tags passende Werbung ausliefert. So eine Vorgehensweise wird dann natürlich bei umfassenderen Themen wichtiger. Besonders dann wenn es zugleich auch noch viele verschiedene Produkte gibt, die man bewerben könnte. Man bastelt sich quasi selber kontextsensitive Werbung.

    • Ja die Artikel haben in der Regel natürlich den größten Einfluss auf die Werbung. Das ist ja genau der Punkt, den Vladimir in seinem Artikel geschrieben hat. Ich habe nur die von ihm nicht weiter erläuterte „Ausnahme“ kurz vorgestellt. :-) Mit Affiliate Bannern in der Sidebar finde ich schon das man sehr gute Einnahmen auf Dauer erzielen kann. Ich wähle da sehr gern Lifetime Programme damit es sich auch bei konstanten Leserschaften lohnt, wenn man nicht jeden Tag neue Sales generiert. Bei mir ist es so das nur der Toolbox Banner derzeit eine Aff-ID besitzt. Der im Header hat zwar eine, ist aber vom Werbekunden definiert.

      Mit dem was du schreibst hast du also schon Recht, ja. :-) Danke übrigens auch an dieser Stelle für deine aktive Teilnahme an den Artikeln. Freut mich. :-)

  3. Meiner Meinung nach ist “fast” jeder Werbeplatz ein “guter” Werbeplatz wenn man diesen richtig einsetzt.

    Jeder Besucher und jede Zielgruppe nimmt Werbung anders wahr. Ausser acht lassen sollte man daher keinen Platz wo man dezent Werbung unterbringen kann.

    Grüße
    Jens

    • Ja, nur eben genau dieses “richtig einsetzen” ist ja das Problem vieler Leute. :) Was ich auch verstehe, denn ich habe mich mit Werbeflächen bis vor zwei, drei Jahren auch noch sehr schwer getan und wusste nicht recht was ich am besten damit anstelle. AdSense war dann immer die Flucht. :P

  4. Ich finde es sehr spannend, dass deine Werbeplätze außerhalb des Contents so gut funktionieren. Bei deinem News-Portal kann man ja die Auswahl an Werbepartnern live mitverfolgen. Dort sieht man auch, dass es ein Prozess ist, die wirkliche Bedarfsgruppe ausfindig zu machen.
    Wie gehst du da eigentlich bei der Auswahl deiner Partner vor? Suchst du erst nach Direktkooperationen und dann nach Partnerprogrammen oder umgekehrt? Was hat da für dich Priorität? Wenn man das überhaupt so pauschal sagen kann ;)

    Offtopic: Diesen Zunge-raus-strecken-Smiley finde ich genial, könnte ich mich jedes Mal wieder wegschmeißen :D

  5. @Michael (#1),

    auch ich finde den Artikel von eisy gut. Nicht nur als Ergänzung zum meinen sondern ich finde es auch gut, dass er hier mit einem praktischen Beispiel aufwartet. Das sieht man selten.

  6. kommt es nicht auch darauf an welches ziel man mit seinem blog verfolgt…ein reiner news-blog tut sich sicherlich schwer mit affiliate-programmen…dagegen würden adsense bestimmt gut performen, wenn man sich allerdings auch eine nische konzentriert und den blog hauptsächlich darauf ausrichtet, sind affiliate-programme ne feine sache

  7. Ich habe in letzter Zeit mit dem Amazon Affiliate Programm (“Werbekostenrückerstattung”) gute Erfahrungen gemacht.
    Es eignet sich besonders für Seiten zum Thema Technik.

    Das Amazon-Programm bietet leider nicht die höchsten Comissions (5-8%), dafür ist Amazon eine Webseite, der fast jeder Vertraut.
    Weiters gelten die Comissions nicht nur für das Produkt, auf das man verlinkt. Es werden auch alle weiteren gekauften Produkte mitgerechnet (und Amazon hat ja ein geniales Upsell-System).
    Bei 5% Comission kommt auch durchaus etwas zusammen, wenn man etwas teurere Produkte verkauft.

  8. Ich finde das es die Mischung macht. Wichtig ist immer testen, testen, testen. Es sollte mittlerweile jedem klar sein das viele Affiliate Banner, Anzeigen etc. nicht immer gleichbedeutend mit hohen Einnahmen sind.
    Adsense Werbung, gekoppelt mit Affiliate Produkten einer bestimmten Nische … dazu ein sauberer Content um dem Leser zu zeigen das man auch Ahnung von der Materie hat ist für mich eine der wichtigsten Grundlagen.

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