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200 Dollar iTunes Gutschein für 2,60 Dollar

Bei der hackt es wohl – könnte man nun durchaus bei Apple mal fragen. Es ist tatsächlich chinesischen Hackern gelungen, den Algorithmus der beliebten iTunes-Gutscheine (Geschenkkarten) zu entlarven. Es dauerte nicht lange bis die ersten Online-Shops darauf reagierten und nun iTunes Gutscheine im Wert von 200 Dollar für nur 2,60 Dollar verkauften. Das Problem könnte jetzt aber auf der Seite der ehrlichen Kunden liegen, denn Apple muss irgendwie auf diesen Angriff reagieren. Wenn Apple nun einen neuen Algorithmus programmieren würde, dann könnte man höchstwahrscheinlich die ehrlich gekauften Geschenkkarten nicht mehr einlösen. Reagiert Apple aber gar nicht, so fährt man dramatische Verluste ein, denn 200 Dollar und 2,60 Dollar sind eine gewaltige Spanne. Ein weiteres Problem: Kauft ein Kunde eine 200 Dollar Karte und der generierte Code ist bereits verwendet weil die Hacker diesen ebenfalls schon generiert und verkauft, sowie eingelöst haben, dann hat der Kunde sozusagen einen leeren Gutschein auf der Hand.

Die chinesischen Hacker erstellen nun mit einem Key-Generator immer wieder neue iTunes Gutscheine im Wert von 200 Dollar und verkaufen diese über Händler beim chinesischen Ebay-Klon Taobao. Versendet wird der Gutscheincode dann per Instant Messaging wenn die 2,60 Dollar gezahlt wurden. Am Anfang machten die Verkäufer noch Geschäfte mit Preisen in Höhe von 46 Dollar, jedoch sind die Mitbewerber schnell gestiegen und der Preis musste fallen. Da die Nachfrage aber gewaltig ist, lohnt sich das Geschäft auch bei 2,60 Dollar noch sehr. Der Betreiber vom Taobao-Shop macht kein Geheimnis daraus das es sich bei den Codes um welche aus dem Key-Generator handelt und das er für diesen Service Geld bei den Hackern auf den Tisch gepackt hat.

Mal sehen wie Apple nun die beliebten iTunes Gutscheine retten will, ohne die ehrlichen Kunden in Problemsituationen zu stürzen.

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4 Antworten zu "200 Dollar iTunes Gutschein für 2,60 Dollar"

  1. Coole Aktion. Jetzt kann Apple zeigen, wie cool sie wirklich sind. Entweder kommt die klassische Bash-Nummer inkl. Juristerei, oder ne coole Aktion.

    Mein Vorschlag für Apple: Jetzt eine kostenlose Aktion zu starten, a la “Jetzt kann jeder x-Wochen Apple kostenlos kennen lernen.” So würde man dem Hack den Wind aus den Segeln nehmen, sich Zeit verschaffen und den Schaden eingrenzen. Zudem sind die regulären Gutscheine weiter einlösbar. Und man könnte zudem durch die Aktion noch zusätzliche Kunden gewinnen.

  2. Frank sagt:

    Schwierige Situation. Aber ich glaube, dass es hier keine optimale Lösung geben wird. Ich weiß auch nicht aber wie sie schon gesagt haben, man kann auf der einen Seite den Kunden sehr verärgern und auf der anderen Seite hat man eben das Problem mit den großen Verlusten. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es da bestimmt eine Möglichkeit gibt nachzuweisen welche Codes jetzt geknackt wurden und welche nicht und diese kann man dann ja eben aus dem Verkehr ziehen das müsste doch gehen.

  3. glaube sagt:

    Sorry ich bezweifle dass dies Codes aus einen Key Generator sind, wohl eher sind die Gutscheine durch gehackte Kreditkarten gekauft worden. Apple wird kaum so dumm sein und die Codes nicht mit einer internen Datenbank abgleichen..

  4. Mirco sagt:

    Ein wirklich bemerkenswerter clou, der da gelungen ist. Ich glaube das Problem von Apple ist im Moment wie speere ich diese Hacker aus und verärgere oder verliere meine Kunden mit dieser Aktion. Wird schwer sein das alles auf die reihe zu bekommen…

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