Im Dezember hat es den Schuldspruch gegen TorrentSpy gegeben. Das es sich dabei um ein Torrent-Verzeichnis handelt, sollte am Namen deutlich werden. Allerdings gab es damals noch kein Strafmaß. Jetzt steht es jedoch fest und liegt bei dicken 110 Millionen Dollar. Es wurde bereits ein hohes Strafmaß erwartet, denn das Urteil im Dezember war wirklich vernichtend. 3.699 Filme und TV-Shows sollen es gewesen sein. Doch mit einer solchen Höhe – 110 Millionen, damit hat beim besten Willen keiner gerechnet. Die Forderung des Filmverbandes MPAA beläuft sich auf einen Schadensersatz von 30.000 Dollar – pro Film!
Seit März 2008 ist der Dienst bereits offline. Es wurde auch genannt, dass TorrentSpy alle weiteren Tätigkeiten im Verzeichnis genau dokumentieren sollte. Nur wollte man dies den Nutzern nicht antun. Ganz schon hartes Urteil, doch eventuell bewirkt dies auch bei anderen Betreibern von Tauschbörsen gleich eine Ladung Respekt mehr.









110 Millionen??? Haben die denn so viel Kohle? Ich bezweifle es…find ich schon krass & maßlos übertrieben.
Übertrieben? Okay, Schuld sind in meinen Augen eh beide Parteien. Sowohl die Industrie mit ihren Preisen bei sinkender Qualität, wie auch die Tauschbörsen aufgrund des eher illegalen Verhaltens. Jedoch finde ich die Strafe in Ordnung. Wer rechtskräftig verurteilt wird und so einen Mist baut, der sollte auch eine Summe zahlen, die ihn sozusagen das ganze nicht wiederholen lässt.