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11 Softwarefälscher zu Haftstrafen verurteilt

Was bringt 11 Chinesen in den Kast? Software haben sie gefälscht und dafür wurden die elf Chinesen jetzt von einem chinesischen Gericht in Shenzhen zu Haftstrafen verurteilt. Die Dauer der Haftstrafen geht von 1 ½ Jahren bis 6 ½ Jahre. Wie aus einer Mitteilung von Microsoft zu entnehmen ist, soll es sich bei den Chinesen um die Anführer des wohl weltweit größten Softwarefälscher-Syndikats gehandelt haben.

Die Raubkopierer machten sich an Microsoft-Produkten im Wert von umgerechnet 1,4 Milliarden Euro zu schaffen. Die Software wurde kopiert und dann weltweit vertrieben, so der Vorwurf gegen die Elf! Der Fälscherring arbeitet aus der südchinesischen Provinz Guangdong. FBI und PSB (chinesische Büros für öffentliche Sicherheit) haben die Verurteilten im Juli 2007 festgenommen. Auf das Urteil musste wohl ziemlich lange gewartet werden. Für Microsoft ist das Urteil eine Art Botschaft an die Fälscher.

Mich wundert ehrlich gesagt, dass die nur so kurze Haftstrafen haben. Wie lange kommen wir denn in den Bau, wenn wir mal schnell Software für ein paar Millionen Euro kopieren und verkaufen? Die Chinesen hatten als an Silvester echt keinen guten Tag aber sind ja selber Schuld, wenn sie sich erwischen lassen.

Kategorie: Internetrecht Tags: , , ,

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