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Paid Link Penalty und Linknetzwerke

Google und die gekauften Links – eine Liebe die sich selbst nicht liebt. Gestern noch ganz oben in Google und heute Stammplatz auf Seite 2 und abwärts. Gestern bewirkten Paid Links noch Rankings, heute nur noch Nachrichten in den Google Webmastertools. Wenn die Nachricht mit der Headline „Benachrichtigung von Google Webmaster-Tools über unnatürliche Links, die auf http://www.facebook.com gefunden wurden“ im Account erscheint, ist Inhouse und oftmals auch extern großes Rudern angesagt. Die erste Frage die man sich stellt: „Und nun?“

Wie jetzt, Paid Links?

Im Ernst, Google liegen Paid Links vor und i.d.R. handelt es sich da nicht um den eben schnell auf enable.XXX.tld zu überteuerten Preisen gekauften Link, sondern um eine ganze Reihe an Links die in den letzten Wochen, Monaten oder gar Jahren eingekauft wurden. Ob per kleinen privaten Netzwerken oder über große BuildMyRank-Anbieter, spielt eigentlich keine Rolle. Okay, für die Anbieter schon. Kommen wir zum Ernst der Lage zurück und legen die spaßigen Punkte mal zur Seite.

Wenn Google diese Meldung in den Webmaster Tools (WMT) anzeigt, gelangt Linkbuilding an seine Grenzen. Die Meldung muss man ernstnehmen und darf sie nicht ignorieren. Es gilt die Situation zu erkennen und das Handeln zu planen.

Zwei erste Optionen

Gehen wir ein paar Situationen und Fragen durch, die man im Zusammenhang mit der Meldung in den Webmastertools schnell realisieren muss.

Ich kenne alle Paid Links und kann sie entfernen

Wann immer ich die Möglichkeit habe, minderwertige und andere gekaufte Links zu entfernen, sollte ich dies tun. Ich weiß man denkt hierbei auch über die finanziellen Verluste nach. Nur was bringen Links in die ich 50.000 Euro investiert habe, wenn meine Seite keine Rankings mehr hat. Die Frage war rhetorisch. Der wirtschaftliche Schaden ist meistens beim Abbau von Paidlinks deutlich geringer als bei allen nachfolgenden Lösungen.

Einige oder viele Paid Links kann ich nicht entfernen

In diesem Fall muss ich alle Links entfernen, bei denen ich die Option habe. Die übrigen Links packe ich in eine eigene Liste. Diese Liste bekommt Google zusätzlich zu der Liste, in der alle entfernten Links aufgeführt sind. Es werden keine Links aus irgendwelchen Beweggründen versucht zu verheimlichen.

Schauen wir auf die Meldung von Google

„Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von http://www.facebook.com/,

Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden, die gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen.

Suchen Sie insbesondere nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf Ihre Website verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten. Zur unnatürlichen Verlinkung können beispielsweise gekaufte Links, die PageRank weitergeben, oder die Teilnahme an Textlink-Börsen gehören.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Website entsprechend unseren Qualitätsrichtlinien zu bearbeiten. Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, stellen Sie einen Antrag auf erneute Überprüfung Ihrer Website.

Sollten Sie unnatürliche Links zu Ihrer Website finden, die Sie nicht steuern oder entfernen können, fügen Sie in Ihrem Antrag auf erneute Überprüfung entsprechende Angaben hinzu.

Falls Sie weitere Fragen zur Lösung dieses Problems haben, besuchen Sie das Webmaster-Hilfeforum.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google Search Quality Team“

Antrag auf erneute Überprüfung

Google fordert den Webmaster im Schreiben auf, die Website hinsichtlich der Google Webmaster-Richtlinien zu überprüfen. Wenn dies geschehen ist, soll man einen Antrag stellen damit das Search Quality Team ebenfalls erneut einen Check machen kann. Google gibt auch an, die Links erfahren zu wollen die gekauft sind aber nicht entfernt werden können. Das steht im nächsten Absatz der Meldung.

Jetzt kommt auch der Punkt, an dem viele Seitenbetreiber zweifeln ob sie wirklich alles melden sollen. Ich kann nur raten hier sehr ehrlich zu sich selbst und gegenüber Google zu sein. Mit Ehrlichkeit kommt man hier nämlich wirklich am schnellsten voran und auch am weitesten. Bevor man darüber denkt welche Links man ggf. nicht entfernt und auch nicht als Paid Links mit angibt, sollte man sich eine wichtige Frage stellen.

Welche Links meint Google?

Keine Ahnung – dürfte die Antwort der meisten Leute in diesem Fall sein. Alternativ denken einige wahrscheinlich sehr gezielt an die letzten Warenkörbe bei BuildMyRank, Teliad, Linklift und anderen Anbietern. Bleiben wir mal bei „Keine Ahnung“ als Antwort. Damit ist man nämlich zu sich selbst schon wieder am ehrlichsten. Google kennt Links von denen wir nicht wissen, dass es die sind. Google hat wahrscheinlich einen Paid Link Report bekommen (vom Mitbewerber, Irgendwem, Google Quality Rater etc.) und der sieht i.d.R. wie folgt aus.

Welche Seite verkauft: tnx.net
Welche Seite hat gekauft: facebook.com
Anmerkungen: Liste mit Links anbei

Die Liste mit Links enthält jetzt ggf. einen umfangreichen Export von Linkquellen die alle mit einem bestimmten Keyword (am effektivsten) auf die Seite vom Käufer führen. Oder es ist einfach eine Liste mit Links, die alle aus gleichen Quell-Typen (Blogbeiträge) kommen. Ob dieses Vorgehen jetzt moralisch korrekt ist oder nicht, interessiert ab dem Moment der „Anklage“ durch Google nicht mehr.

Fakt ist, man weiß nur eines: Man hat Links gekauft

Alle Beschwerden und bösen Telefonate mit Linkbuildern bringen jetzt nichts. Jetzt muss gehandelt werden und zwar relativ zeitnah. Google lässt die Meldung in den Webmastertools einige Tage ohne Folgen. Doch irgendwann kommt die Konsequenz und diese macht sich in Rankingverlusten und Traffic-Einbrüchen meistens sehr stark bemerkbar.

Links abbauen

Alle Links die man kaufte, muss man wirklich wieder abbauen und das schnell. In den meisten Fällen kann man die Links alle mit wenigen Klicks in den Netzwerken rauslöschen / kündigen. Kaufte man einzelne Blogbeiträge über Dienste wie Ranksider, Bloggerjobs & Co. muss man mit den Autoren / Blogbeitreibern einzeln Kontakt aufnehmen und darum bitten die Links zu entfernen. Es ist übrigens nicht notwendig die Leute zu zwingen auch den Content zu löschen. Solche Trotzreaktionen fände ich unverschämt und noch dazu sollte man die Texte sowieso nicht nach der Penalty erneut publizieren. Bitte diese Ideen gleich verwerfen. 🙂

Es gibt zwei Listen. Die eine in der alle gekauften Links stehen die man hat entfernen lassen. Die andere, in der alle Links stehen die man nicht entfernen kann, weil die Leute nicht reagieren. Bitte kommt nicht auf die witzige Idee und begründet einen nicht entfernten Link damit, ihr hättet keinen Kontakt. Denn aufgebaut hat man den Link schließlich auch. Die Ausrede ist so peinlich wie „Ich bin so aufgeregt“ bei DSDS wenn man den Song nicht packt. Hier sind wir wieder beim Thema Ehrlichkeit!

Ja aber, aber… Scrapebox

Ja nee, ist klar. Da kommen wir zum Thema mit den Links die man nicht entfernen kann. Nicht entfernte Links werden in eine zweite Liste gepackt. Eine großartige Begründung warum man die Links nicht entfernen konnte, muss man nicht schreiben. Vermutlich wären die Gründe auch bei vielen Links anders und es wird ein Roman. Die Links werden als blanke Liste untereinander in ein Dokument gepackt. Das Dokument muss man bei sich auf dem Server hochladen – bestenfalls auf der Domain die betroffen ist. Denn eine Auflistung im Antragsformular ist nicht möglich da die Liste zu lang ist. 🙂

Wenn der Antrag abgeschickt wurde, kommt direkt eine Bestätigung.

Antrag auf erneute Überprüfung von http://www.facebook.com/

Wir wurden von einem Website-Eigentümer gebeten, die Indizierung folgender Website erneut zu überprüfen: http://www.facebook.com/.

Die Website wird von uns überprüft. Sollten wir feststellen, dass sie nicht mehr gegen unsere Richtlinien für Webmaster verstößt, wird die Indizierung der Website erneut überprüft. Der Antrag auf erneute Überprüfung kann jedoch einige Wochen dauern. Sämtliche Anträge werden von uns geprüft. Wir sind jedoch leider nicht in der Lage, alle Anträge individuell zu beantworten.

Jetzt muss man Geduld haben. Bis Google auf einen Antrag zur erneuten Prüfung reagiert kann einige Zeit ins Land gehen. Besonders in Phasen wo scheinbar „Rundumschläge“ verteilt werden, sollte man sich auf einige Wochen Wartezeit einstellen.

Google läuft zu Höchstleistungen auf

Auf Facebook habe ich nachfolgendes Bild heute bereits gezeigt. Es zeigt nur einen sehr kleinen Ausschnitt an Websites, die es im Moment ziemlich fies in Google erwischt hat. Bei den Seiten muss es sich nicht zwangsläufig um Paid Links handeln, aber ich stelle einfach für mich die Vermutung auf. Wenn jemand aufzeigen kann, dass die Seiten keine gekauften Links haben, so möge er dies bitte tun. 😉

Wie man gut erkennt, trifft es alle Seiten zu einem relativ gleichen Zeitpunkt. Exakte Übereinstimmungen kann ich nicht bestätigen, da ich nur Wochendaten habe und keine Tagesdaten. Jedoch ist beispielweise die Seite 1 auf dem Screenshot schon eine Kalenderwoche vorher betroffen. Eine andere Seite im Finanzsektor ist bereits seit Ende 2011 betroffen und quält sich weiterhin mit der strengen Penalty. Denn anders als beim hauseigenen Browser-Penalty, gibt man Seiten hier nicht so schnell nach 60 Tagen wieder frei.

Gegemittel: Gute Backlinks

Es kursiert hartnäckig ein Gerücht. Man soll einer fiesen Paid Link Penalty mit Hilfe von guten Links entgegenwirken können. Diese Ansicht teile ich nicht. Man kann durchaus einer Ankertext Penalty mit einer Umverteilung Gutes tun, aber einer Paid Link Penalty hilft man mit guten Links wenig. Hier geht es nämlich nicht um die guten sondern um die schlechten Links. Und die sind auch noch da, wenn die guten Links kommen.

Sei es drum, ich möchte das Penalty-Thema jetzt gerne abschließen. Ich denke viele Leute haben mit der Aussortierung und dem Reporting der Paid Links jetzt andere Dinge im Kopf, als meine Texte zu lesen.

Fazit

Wenn ihr von Google eine Penalty habt, dann tut nicht so unschuldig sondern geht offen mit der Situation um. Schiebt es auch nicht einem einzelnen Linkbuilder in die Schuhe, sondern immer der gesamten Abteilung. Schließlich gibt es meist mehr als nur einen SEO und solche Schandtaten sollte man längt merken. Listet jeden Link, egal welches Netzwerk es dabei ggf. noch erwischt. Ihr tut euch keinen Gefallen wenn ihr nicht ehrlich seid.

Themawechsel

Kommen wir zum Thema „Linknetzwerke“ und somit zu einem Thema das parallel auch in den US-Welten für sehr große Aufregung sorgt. In Deutschland wird es noch ein bisschen flachgehalten. Ich habe auf Google Plus vor wenigen Tagen kurz darüber geschrieben.

Google killt Linknetzwerke und Teilnehmer

Wer billig (ver)kauft, (ver)kauft nie wieder. So oder ähnlich könnte man die Situation beschreiben, die im Moment bei Kunden und Betreibern von Linknetzwerken vorzufinden ist.

Kurz und knapp kann man sagen: Seiten die an Linknetzwerken teilnehmen, erhalten im Moment verstärkt Ankündigungen wegen Paid Links. Dieses Thema hatten wir oben bereits. Allerdings kommt hinzu, dass auch Netzwerke bereits von Google „wirksam“ ausgehebelt wurden. Soll bedeuten, Google setzte bereits zahlreiche Blogs (Bestandteile von Netzwerken) vor die virtuelle Tür. Insgesamt geschah dies bei weit über 150 Blogs aus mindestens einem US-Netzwerk. Hinzu kommt dir mir mitgeteilte Info, dass auch ein Betreiber eines deutschsprachigen Netzwerks bereits ausgehebelt wurde und die Arbeit dahin sei. Aus mir verständlichen Gründen möchte der Betreiber des Blog-Linknetzwerkes unerwähnt bleiben. Bitte dazu auch keine Nachfragen per Mail!

Linknetzwerke simple erkennen

Man nimmt sich einfach einen Mitbewerber oder als Alternative eine sehr gut platzierte Seite in einem Money-Sektor und prüft deren Backlinks. Dabei sortiert man die Links nach Typen der Quelle, sprich nach „Blogs“. Jetzt schaut man sporadisch die Quellen durch und entdeckt sicher ganz schnell Blogs, die nur Beiträge beinhalten in denen ihrerseits immer Links platziert sind. Wenn jeder Beitrag Links zu anderen Seiten hat – oder auffällig viele Beiträge – dann ist es ein Indiz für einen Treffer. Hat man einen solchen Treffer, nimmt man sich einige Seiten aus den anderen Beiträgen raus. Mit – sagen wir – 10 Seiten macht man nun einen Backlink-Vergleich und lässt sich alle Linkquellen anzeigen, die mindestens eine Übereinstimmung mit 2 bis 3 Blogs Zielseiten haben. Gerne auch wieder nach Blogs sortieren. Was man nun vor den Augen hat, ist fast immer ein großer Brocken eines Linknetzwerks. Und das ohne kompliziertes Schieben und Würfeln in Excel.

Dies ist eine Möglichkeit und zugegeben, die Option ist total simple und gleichzeitig kann sich kein Netzwerk dagegen schützen, außer man nimmt jede Domain nur einmal für einen einzigen Kunden. Sobald man mehr als einen Kundenlink rausgibt, ist es greifbar (nicht verwechseln mit beweisbar) das es sich hier um ein Paid Link Netzwerk Bestandteil handeln kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Recherche nach Namen, von denen man bereits Vermutungen anstellt. Viele Netzwerke bestehen nur aus einer bestimmten Anzahl an Identitäten und bei hunderten von Blogs die in manchen Netzwerken stecken, sind Wiederholungen keine Seltenheit. Wer die Möglichkeit hat Bilder zu „lesen“, findet Impressen auch noch schneller. Es gibt also immer Ansatzpunkte wie man Netzwerke schnell erkennen kann. Mit selbstgeschriebenen Tools kann man seiner Kreativität sicher noch mehr Freiheit einräumen.

An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass Google sicher auch Mittel und Wege hat, wie man gezielt Domains auf solche Aspekte checken kann. Nicht automatisiert, sondern manuell nach Eingang eines Reportes. Was automatisiert alles geht und in die Ressourcen passt, will ich lieber nicht wissen.

Teilnehmer ernsthaft gefährdet

Ich – und das ist einfach meine persönliche Meinung – sehe Teilnehmer von offenen Linknetzwerken als weniger gefährdet an, als solche die sich geschlossenen Netzwerken, insbesondere Blog-Netzwerken anschließen. Wer bei Teliad oder Linklift normale Links mietet ist auf den ersten Blick vermeintlich der Dümmere. Auf den zweiten Blick – wenn er dort keine Blogbeiträge kauft – aber schlauer und meist besser versteckt als anderswo. Vorausgesetzt immer man kauft nicht alles einseitig und geht in die Ankertext Penalty.

Wer in Blog-Netzwerken einkauft begibt sich auf dünnes Eis. Die Blogs sehen fast alle auf den ersten Blick wie Paid-Blogs aus. Jeder Beitrag ein Kunde – ich sagte es schon. Dadurch das die Blogs meistens auch nur fürs Netzwerk gebaut sind, haben sie nicht mal eine saubere Historie sondern sind von Beginn an zum Sterben verurteilt. Egal ob auf einer Expired Domain oder Neuregistrierung. Außerdem ist die Rate an neuen Beiträgen in solchen Blogs meistens sehr hoch und zwei, drei Beiträge inklusive externe Links, sind pro Tag keine Seltenheit. Auch daran lassen sich solche Blogs schnell erkennen. Ähnlich arbeiten nur Gewinnspiel- und Schnäppchenblogs.

Meine Verbindung zu Linknetzwerken

Bevor jemand meint, ich würde hier Linknetzwerke negativ darstellen und selbst ja auch mit solch einem Netzwerk arbeiten, mag ich das ruhig kurz erwähnen. Natürlich habe ich auch Quellen und natürlich kann ich meinerseits auch Zugriffe auf diverse Linkquellen gewähren. Jedoch bewerbe ich die Quelle für Bloglinks schon lange nicht mehr und verabschiede mich in dem Bereich auch. Derzeit fällt mir kein Konzept ein, wie man ein „Blog-Linknetzwerk“ sinnvoll betreiben kann, wenn man nicht auf ein Portfolio von hunderten aktiven, echten Blogs zugreifen kann die immer anderen Leuten gehören und nicht für Linkverkauf gezüchtet werden. Das ist auch meine Reaktion gegenüber dem aktuellen Chaos was herrscht. Zumal ich dann auch weniger Leute in Risikobereiche schicke. Beschränkt sich natürlich nur auf Blogs. 😉

Zeit für Paranoia – Zeit zum umdenken

Die Zeiten ändern sich und der schnelle Kauf von Blogbeiträgen ist nun mal möglich und wird auch aktiv genutzt. Langfristig fliegt man damit aber kräftig auf die hinteren Plätze in Google. Bei kleinen Seiten bringt es anfangs noch Rankings, aber auch da hört es auf. Mehrfache Tests haben es bestätigt. Große Seiten bringen sich – mit dem Verhältnis angepassten – Kauflinks in arge Bedrängnis und setzen ihren Wirtschaftszweig einem großen Risiko aus. Ein Risiko, wie ich es heute absolut nicht mehr empfehlen würde. Vor ein, zwei Jahren sah ich das auch noch anders.

Fazit

Jetzt ist Schluss mit viel Text. Hört auf Links aus Quellen zu kaufen, aus denen theoretisch jeder schnell kaufen kann. Nehmt die Finger weg von minderwertigen Links. Gebt einige Euro mehr für einen echt guten Link aus. Kauft ruhig einen Link der auch mal 900 Euro und mehr kostet, aber dafür relevant ist und von großer Bedeutung. Ehrlich, langfristig werdet ihr mit der Strategie besser fahren und ggf. fragt ihr euch dann auch endlich nicht mehr, warum euer Mitbewerber mit einem Drittel der Links trotzdem vor euch rankt.

In diesem Sinne, ich habe fertig! 😛

ps: verlasst euch dieser Tage nicht auf Tools. Schaut euch die aktuellen Rankings immer direkt in Google an. Ich habe vorhin noch kfzversicherung.org gefunden. Ganz stabile Linie in den Tools und rankte lange zu KFZ Versicherung und anderen TOP Keywords. Nun, wo ist sie hin in Google? So viel dazu, jetzt habe ich fertig. 😀

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Über eisy 523 Artikel
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

102 Kommentare zu Paid Link Penalty und Linknetzwerke

  1. Genau wie eisy es geschrieben hat, bin ich in den letzten Monaten auch ein paar mal vorgegangen, als ich gebeten wurde, Linkbuilding-Angebote einzuschätzen oder als ich mir die E-Commerce Seiten aus http://www.sistrix.de/news/1011-indexwatch-gewinner-2011.html angeschaut habe. Ich bin immer noch entsetzt, wie viele SEOs auch bei großen Netzwerken wirklich gar nichts verschleiern.

    Nicht ernst gemeinter Tipp: Wie von Sören beschrieben eine Liste solcher Artikelkauf-Blogs erstellen und deren Content scrapen. In den nächsten 6 Monaten werden sicher einige Artikel oder auch ganze Blogs offline gehen. Sobald das der Fall ist, kann man die Texte zum Beispiel als Grundlage zum Spinnen benutzen. Auch mit ihrer fragwürdigen Historie.

  2. Hört sich spannend an was google da macht, bin auf die Auswirkungen in den Serps gespannt.

    Ich verstehe deinen Ansatz: „Seid ehrlich zu google“ Aber wenn jeder nun seine Paidlinks reportet, dann kann google doch sehr schnell sich einen Überblick verschaffen, welche Seiten verkaufen und wer nicht. So wie es jetzt gemacht wird, liefert man doch andere gleich ans Messer. Vielleicht ist es ein sehr genialer Bluff von google…

    • danke für den guten Artikel!

      die Seiten die nun abgestraft wurden, werden deswegen ja nicht aufhören mit Geld ihre Rankings zu manipulieren. Sie werden vielleicht das Blogspammen einstellen und sich auf „gute 900 Euro Links“ konzentrieren. Die Wurzel der Manipulation ist damit nicht herausgerissen. Lediglich die in letzter Zeit wirklich wuchernden Bloglinknetzwerke, die scheinbar mittlerweile jeder nebenbei betreibt, bekommen ihr Fett weg. Auch wenn mir das technische Verständnis fehlt, den Weg den google geht, deutet für mich eindeutig darauf hin, dass es die totale unabhängig von Links, googles End-Ziel ist. Google wird einen Weg finden, jeden User zu einem Quality Rater zu machen, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht. Einzig die Zufriedenheit des Users ist eine wahre Empfehlung zum Match der Suchanfrage!

  3. Sehr guter Artikel!!! Im Grunde erwischt es genau die richtigen – nicht nur Mode- und Finanzbereich aber dort hauptsächlich weil dort mit harten Bandagen gekämpft wird und zuviel Gier im Spiel ist. Am Ende mal schauen wer da wieder raus kommt – es ist wie immer das Hase-Igel-Spiel 🙂

    Es bleibt beim Grundsatz: je leichter ein Link zu bekommen ist, desto weniger ist er wert!

    Und in dem harten Wettbewerb AVZ, Blognetzwerke oder Social Bookmarks zu spammen ist irgendwo süß

    • Hallo Frank,
      ich bin deiner Meinung wenn es darum geht, dass es keinen Sinn hat in AVZ’s etc. zu „spammen“, aber man sollte schon erwähnen, das diese Quellen nicht ganz unnütze sind. Wenn ich den Text vom eisy lese (guter Beitrag übrigens) macht es den Anschein, dass nur noch Links die richtig kosten was wert sind. Dem ist aber nicht ganz so ….
      Links aus „guten“ AVZ’s und SB und vor allem aus gut p latzierten und hoch frequentierten Blogs sind immer noch eine relativ gute Linkquelle und das werden sie auch meiner Meinung nach noch bleiben.

  4. Super Artikel, wie immer!

    Das Eis wird immer dünner. Ist andererseits aber auch gut so. Als kleiner Webmaster hat man heute kaum mehr Chancen für was ordentliches zu ranken. Aber 900€ für einen Link, sowas hab ich auch noch nie gehört 🙂

    Ich hatte vor 3 Jahren eine Webseite mit dem KW „Prepaid Vergleich“ gestartet. Lange Zeit war ich auf der 11 – 2 Tage war ich sogar auf der 9. Inzwischen abgetaucht. Ich beobachte das somit seit 3 Jahren und kenne die Links von David D. Ich frage mich seit Ewigkeiten wann es denn mal Prepaidvergleich . com trifft. Denn die Konkurrenz drunter hat es oft schon getroffen. So auch Prepaidy.de.

    Manchmal hat man den Eindruck das ein Webmaster einen Pakt mit dem google Teufel geschlossen hat ^^

    Achja, ich hatte letztens, nach 3 Jahren Webmaster, auch eine Meldung in den Webmastertools. Kurz war ich schockiert, dachte das ist ne Meldung wegen Links. Da stand dann aber zum Glück :“Search results clicks for www . xxx.tld have increased significantly. Yay!“

    • Google beobachtet neben den Links viele weitere Faktoren wie die CTR, Bounce Rate, Verweildauer und hat den Anspruch immer die beste User Experience zu liefern. So lange die Werte zur User Experience exorbitant hoch sind kann ich mir vorstellen dass die UX mit einem höheren positivem Score den negativen Paid Linke Score kompensieren kann.

  5. Spannender Artikel aber was ist mit Seiten die ausschließlich kostenlosen Linktausch auf beiden Seiten betrieben haben(kein Linkkauf)? Wie sollte man hier am besten vorgehen? Alle Links entfernen?

  6. Guter Artikel. Mich hat auch gewundert, dass die Blognetzwerk-Geschichte so gut funktioniert. Sie ist einfach verdammt einfach aufzudecken.

    Ich weis nicht, ob man hier nun öffentlich Domains und Namen nennen muss, wenn es sich nicht um die „Großen“ handelt … KARMA anyone?

    • Nein, Namen muss man hier nicht nennen. Daher habe ich auch bewusst auf Netzwerk-Erwähnungen verzichtet und auch keine kleinen Seiten gezeigt. Und eine Seite – wie die im PS – die zu großen Keywords rankt, ist für mich keine kleine Seite mehr. 🙂

  7. Lustig wird es, wenn man diese Strategie benutzt, um seinem Mitbewerber zu schaden. Man kauft sich bei den billigen Netzwerken ein, pumpt da ScrapedContent rein und setzt nur Links zu den Mitbewerbern. Darf man natürlich nicht, aber damit wäre Google Aussage widerlegt, daas man einem Mitbewerber nicht schaden kann. Ist jetzt natürlich nur ein Gedankenspiel.

    • Michael, dann passiert entweder a) der Konkurrent profitiert von den Links oder b) die Links zählen gar nicht. Um Domains mit gesundem Backlinkprofil (die nicht bereits 90% ihrer Linkpower aus mit WordPress projektierten Expired Domains beziehen) abzuschießen, musst du schon mehr tun, als ein paar Links aus solchen Netzwerken zu setzen.

  8. Hey Sören,

    echt toller Beitrag – Weiter so! Ich lese deine Blogposts immer wieder gerne. Aufgrund deines Talents, komplizierte Gegebenheiten verständlich rüberzubringen, habe ich schon sehr viel gelernt.

    Viele Grüße und vielen lieben Dank,
    Luksn

  9. Auf der Suche nach Infos zum Grund des hohen Traffic Verlustes einer meiner Seiten seit dem 22.03 hat mich ein befreundeter Webmaster auf diesen Beitrag geschickt.

    Die Aussagen dieses Beitrages kann ich auf meine Situation anwenden. Ich wurde allerdings nicht benachrichtigt
    Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bereit wie viele große Webseiten es zurzeit machen mit den Rückbau von Links zu beginnen.

    Auf jeden Fall scheint eine neue Ära im Bereich Linkaufbau anzubrechen.

    Jede neue Ära bringt auch neue Chancen. Da wird man sich wohl langsam neu aufstellen müssen.

    Da tun einen die Kollegen leid die gerade einiges in neue Blog Netzwerke investiert haben weil sie auf den Paid Blog Netzwerke Zug aufspringen wollten.

    Danke eisy für den ausgezeichneten Beitrag.

    Grüße
    Lollo

  10. Aber damit wäre doch nun endgültig Googles Aussage, dass Links nicht schaden können ad Absurdum geführt. Man kann also gezielt Wettbewerber abschießen. Was, wenn die nicht in den Webmastertools angemeldet sind und nichts davon merken weil sie keine Meldung bekommen? Wieso behauptet Google weiterhin, dass Links nicht schaden können, wenn sie doch gerade genau das Gegenteil beweisen? Sollen sie doch wenigstens einmal ehrlich ein Statement abgeben aber so nervt das langsam.
    Aber schon bedenklich, wie leicht dann zukünftig jemand, der einem anderen schaden will und über das nötige Kleingeld verfügt eine Existenz vernichten kann. Das kanns doch nicht sein.

    • Volle Zustimmung! Ich verstehe diese Abstraferei auch nicht, warum nimmt Google nicht einfach nur die Links aus dem Linkgraph – das heißt, die erkannten, unnatürlichen „gekauften“ Links zählen einfach nicht, also weder positiv noch negativ?

  11. Hi Eisy, was ich jetzt nicht verstanden habe ist deine Empfehlung mit dem 900 EUR Link wenn wir von einem Paid Penalty reden? Ich mag deine Beiträge sehr aber ein paar Stellen wirkt es auf mich doch etwas konstruiert. Generell geb ich dir Recht was Paid Links angeht, aber macht es einen Unterschied was ein Link kostet?

    • Stimmt, statt 900,- hätte ich „hochwertig“ als Synonym einsetzen sollen. Ohne Paid Links kommt man in schwersten Bereichen nur sehr, sehr mühevoll und manchmal auch gar nicht weiter. Nur weil wir von einer Paid Link Penalty sprechen, reden wir doch nicht gleich die Vorteile von gekauften Links tot. Paid Links sind eine Sache die gut funktioniert aber man sollte sich bei den Einkäufen auf ein komplett neues Niveau heben und nicht mit minderwertigen Seiten viel zu hohe Risiken eingehen.

  12. Der Artikel ist super.
    Die Vorgehensweise von Google wäre klasse, weil sie Angst und Schrecken verbreitet und die Unsinnigkeit des sogenannten Linkbuildings (also des hochengagierten Aufbauens eines natürlich scheinenden Linkprofils), wie es heute praktiziert wird, massiv in Frage stellen würde.
    Allerdings frage ich mich, ob der Artikel eventuell etwas mit dem bevorstehenden Monatswechsel zu tun haben könnte?

    Beste Grüße
    Ulrich

  13. Sehr ausführlicher und anschaulicher Artikel. Das gleiche Thema wurde ja heute schon von Mediadonis und Co. abgehandelt, brandaktuell also.

    Ich werde in den nächsten Wochen mal testen, ob und wie Google auf ein Linknetzwerk von 150+ Freeblogs reagiert. Hast du diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

    Viele Grüße

  14. Anmerkung noch meinerseits.

    Manche denken jetzt auch an die Situation, wenn man von einem Troll zahlreiche ausländische Links via XRumer oder Scrapebox bekommt. Bei solchen Sachen erscheint ja auch fix mal die Meldung von Google. Dann könnt ihr natürlich nichts machen mit den Links. Ihr erstellt nur eine Liste und Schilderung und schickt es an Google. Wenn ihr keine Links einkauft und es nur eine fiese Attacke ist, wird Google das auch – bei Vorlage einer Stellungnahme dazu – begreifen und die Seite nicht ins Abseits befördern. Voraussetzung ist natürlich immer noch ein von Leichen freier Keller und eine Seite mit Mehrwert. Ansonsten weiß nur Google was kommt. 😉

  15. Hi eisy,
    erstmal danke für den klasse Beitrag. Jetzt werden einige SEOs und Unternehmen erstmal eine ausführliche Prüfung durchlaufen und sich nun endlich 2 mal Fragen, ob sie einen Link wirklich kaufen wollen. Viele die ich kenne, arbeiteten bis jetzt noch nach dem Schema, viel hilft viel und teuer darf es auch nicht sein. Vielleicht setzt sich so jetzt mal die Qualität durch.

    Außerdem hat Google uns ja schon gewarnt, dass so etwas passiert. Da war zwar nicht die Rede von Paid Links, sondern von überoptimierten Seiten, aber ein Zusammenhang ist ja vorhanden. Mal schaun, was sich Google als nächstes ausdenkt.

    • Die Zeitfenster die ich bisher erlebte, liegen bei 4 bis 12 Wochen und ich wünschte es würde viel schneller gehen. Ich musste aber auch anhand der Art, wie man einen Report formuliert, erst noch eine Menge lernen. Man bekommt ja nirgendwo eine Anleitung dafür. Die letzten Aktionen liefen recht zeitnah mit 4 bis 8 Wochen.

      • Schön wäre ein Link für solch eine Anleitung :-). Habe leider nichts im Netz gefunden. 4-12 Wochen ist wirklich sehr lang.

    • Bei mir haben die letzten Anträge 1-2 Wochen bis zu Bearbeitung benötigt.
      Der letzte vom 29.02 wurde am 07.03 abschliessend bearbeitet. Wird halt stark abhängig von der Masse der aktuellen Anfragen sein.

      Ansonsten einfach mit offenen Karten spielen und erklären, was genau gemacht wurde. Im Prinzip genau so, wie es bereits geschrieben wurde.

      • Kannst du mir sagen wie viele Links du da im Report abgeschickt hast? Bei mir sind es immer zwischen 400 – 2000 Links in den Listen. Kommt also einiges zusammen. Schnelle Bearbeitungszeiten habe ich heute auch von einem Kollegen bestätigt bekommen. Trifft sich perfekt mit der Dauer bei Dir.

  16. Schön zu sehen bzw. zu lesen, dass noch immer genug Arbeit für SEOs gibt.
    In den letzten Jahren wurde das Geld gemacht mit dem Aufbau von Links. Kommt jetzt die Zeit des Linkabbaus?
    Interessant ist sicherlich auch die Sicht des SEO-Kunden zu dem Thema. Die letzten Jahre wurde – oft widerwillig und auch nicht unbedingt immer sinnvoll – Geld für SEO-Maßnahmen ausgegeben und jetzt dürfen diese Kunden sehen, wie „zurückgebaut“ werden muss…

  17. Ich bin schon lange am Überlegen ob Links nicht immer eine kleinere Bedeutung bekommen und kurz oder lange die Gewichtung bei Google komplett umgestellt wird. Das Content schon wesentlich wichtiger ist hat man bemerkt und sicherlich weden in Zukunft auch Dinge wie absprungrate und Besuchsaustausch mehr Einfluss aufs Ranking erreichen.

    • Mir fällt kein Grund ein, warum Google dies nur in schwer umkämpften Bereichen umsetzen sollte. Am Ende macht Google diese Maßnahmen ja zur Qualitätssteigerung (im Index) und das möchte man sicher in allen Bereichen. Nach dem Beitrag kamen auch noch einige Leute zu mir und erzählten mir von identischen Ereignissen in anderen Bereichen. Somit weiß ich auch schon wieder von ganz anderen Branchen die stellenweise absolut simple sind.

  18. Zu allererst: ein wirklich guter Artikel.
    ABER: Wenn ich jetzt meine eigene Sich mal darlegen will und angenommen ich befinde mich auf der Suche nach einem Kredit. Nehmen wir an, all die großen Brands rutschen nach unten und ich habe nur noch Seiten von Affiliates oben stehen – ist das wirklich das was ich will? Will ich einen Kredit auf einer Seite abschließen, die ein Suchmaschinenspezialist wie auch immer auf Platz 1 gehieft hat, oder möchte ich doch lieber auf eine Seite, der ich vor allem bei so kritischen Sachen wie einem Finanzprodukt zumindest ein Mindestmaß an Vertrauen entgegenbringe? Ich persönlich würde mich für die möglichst seriöse Variante entscheiden. Wie diese Seite dann letztendlich nach oben gekommen ist, ist mir in solch einem Fall relativ egal.

    • Das ist es aber nicht was passiert. Google wird nicht die ganzen Brands rauswerfen wegen Paid Links. Google wird langfristig handeln und dabei fliegen natürlich die Affiliate Seiten auch weg. Was bleibt sind dann die echten Brands. Ist Check24 für Dich ein Brand um eine Versicherung abzuschließen? Für mich ist das ein Affiliate. Der Brand bei dem ich abschließe ist eine Ebene höher. Allianz etc. Und auch im Finanzbereich, da ranken die Sparkasse etc. immer besser und die kommen nach oben, ohne Paid Links zu verwenden. 😉

      Die Qualität geht meiner Ansicht nach nicht verloren und um ein Szenario, bei dem wir Affiliate-Seiten vertrauen müssen, halte ich für nicht zutreffend. Der Gedanke dahin und die Anmerkung für dieses, finde ich jedoch super. 🙂

      • Naja, heute schließt aber keiner mehr eine Versicherung, Stromvertrag, etc. ab ohne die Preise zu vergleichen. Solange Google sich hier in Deutschland nicht selber als Affiliate betätigt, werden sie die Angebote schon in den Suchergebnissen platzieren müssen um den Suchenden die gewünschten Ergebnisse zu liefern. Da geht ansonsten meiner Meinung nach durchaus Qualität verloren.

      • Sagt ja auch niemand das Google die Seiten nicht mehr mit vorne anzeigt. Aber es wird wohl auf Dauer nicht mehr der erste Platz sein. Außer man verdient sich die Position. Wir sprechen ja hier nur davon, was mit Seiten minderwertiger Linkstrukturen passiert. 😉

  19. Klasse Artikel. Bin auch gespannt was sich in den nächsten Wochen tun wird. Aber was den Abbau von PaidLinks angeht: Wäre es nicht sinnvoller den ganzen Dingern ein rel=“nofollow“ zu verpassen und gut is ?

  20. War doch klar, dass das früher oder später in die Hose gehen wird. Qualität hat sich schon immer ausgezahlt, dass ist auch jetzt der Fall. Man muss es halt mittlerweile bisschen geschickter machen als früher. Links kaufen ist immer noch ohne Probleme möglich – Meine Meinung.

  21. Die Seiten haben oft nur wenige Positionen verloren anstatt um mehrere Seiten nach hinten zu rutschen. Dies ist ein Hinweiss, dass die Blog-Links nur abgewertet wurden. Es ist schwer möglich mit Blog-Links die Konkurrenz abzuschießen.

      • Richtig, weil sie u.a. genau für solche Keywords meist haufenweise Blogbeiträge etc. gekauft haben. Somit haut man sich auf der einen Seite für die zu starke Ankertext Optimierung selbst eine auf den Sack und zum anderen wegen der Paid Links. Und mit all dem Theater deckt man fein die ganzen schlecht gemachten Netzwerke auf. 😉

  22. Was ich hier persönlich bei der Konkurrenzanalyse schon alles aufgedeckt habe…. Aber ich kann nicht immer verstehen wie Google tickt. z.B. hat ein Konkurrent von mir, ende 2011 ca. 1000 Blogposts aus einem riesen Netzwerk in den USA gekauft und über die Branchen TOP-Keywords auf seine .de-Starseite gelinkt. Er ist nun seit ende 2011 immer auf Pos.8 bei google.de . Ich frage mich echt, ob google so hart ist wie immer beschrieben, oder ob die bis jetzt einfach nur Glück hatten. Denn alle die über mir Ranken haben BlackHat Seo im Linkprofil. Ich finde es nur schade, dass google da nix macht.
    Und am ende werde ich noch bestimmt abgestraft, weil ich 5 reziproke links habe ;-P

  23. Die Frage die ich mir die ganze Zeit stelle ist nicht, dass was (wie beschrieben) passiert, sondern wie es passiert?

    Wenn Google mit seinen Möglichlkeiten wie mit einer „Schrottflinte“ über all die Seiten fegt und all die abschießt die nicht Google-konform sind, müsste eigentlich ein gewisses Schema erkennbar sein.

    Aber weit gefehlt. Jeden Tag was Neues.
    Wenn ich mir das Ranking unserer Seiten, bzw. einzelner Keywörter zumTeil anschaue, verändert sich jeden Tag etwas. Mal sind sie TOP 3, mal Top 50, dann am nächsten Tag wieder Top 20.
    Recht unbekannte Seiten werden nach vorne „gespült“ und sind nach einer Woche wieder auf der 3. Seite zu finden.
    Schaue ich mir dann die Seiten an, die anscheinend wie die Eichen dem Sturm trotzen und kaum Schwankungen haben genauer an, verstehe ich „Big Brother“ garnicht mehr.

    Nicht nur offentsichtliche Paid-Links, sondern auch soviel Schrott und all das was man im SEO nicht machen sollte, und Google lässt alles stehen und die Seiten stehen besser da als vorher.

    Dagegen sind die meisten von uns Sänger im Knabenchor.

    Aber könnte es sein, dass Google etwas ganz anderes vorhat?
    Dazu sei auf den Artikel in der FAZ hingewissen.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neues-konzern-konzept-suchet-so-werdet-ihr-google-finden-11698346.html

    Per semantischer Verknüpfung soll, wer bei Google sucht, vor allem Google-Angebote finden.

    LG
    Manfredo

  24. Bin ich der einzige, der in dem Vorgehen, alle Paid Links offen zu legen, das Herz eines gigantischen Schneeballsystems sieht?

    Wie würde ich vorgehen, wenn ich bei Google die Aufgabe hätte, möglichst viele Seiten zu finden die Links kaufen und verkaufen?

    1. Ich suche mir ein paar Seiten, die offensichtlich Links einkaufen.
    2. Ich schreibe den Webmastern einen blauen Brief mit der Aufforderung mir alle Paid Links aufzulisten (zu erkennen, welche Links plötzlich gelöscht wurden ist keine Rocket Science).
    3. Die Liste der linkgebenden Seiten durchforste ich nach allen ausgehenden Links.
    4. Alle Seiten auf die zweifelhafte Links zeigen kommen auf eine Black List.
    5. -> 2.

    Spielt auch nur ein Teil der Black List mit, wächst mein Wissen exponentiell. Der abgemahnte Seitenbetreiber weiß ja nicht, welche Links ich schon kenne und welche nicht.

    Ergo: Früher oder später trifft es auch dich lieber Freund!

    Wie bei allem, was Google so macht, kann man hier nur mutmaßen. Meine kleine Schauergeschichte ist also nur Fiktion…

    Viele Grüße

  25. Erst mal danke für den Artikel, lese seit einiger Zeit gerne hier mit, nun zum Thema.

    Auf einer Seite ist sollte gesagt werden, gut das Google gegen Paidlinks vorgeht, auf der anderen Seite sieht das aber so aus wie oben jemand geschrieben hat, mit der „Schrottflinte“ einfach drauf los ballern.

    Würde Google ganz nach seinen Regeln arbeiten, würde keiner mehr hier den Index von Google erkennen. Es sind in vielen Bereichen zu 100 Prozent nur Seiten oben die recht viel Geld in den Linkaufbau stecken. Hat ja auch einige große Webmaster/Sedo getroffen, was ist mit den ganz großen?

    Wie dem auch sei, von diesen Blogartikeln sollte man vorerst erst mal Abstand nehmen, wer schon Links akuft, lieber wenige, dafür gute.

    In Zukunft gilt noch mehr das man sich nicht nur auf eine Hand voll Projekte verlassen sollte, von heute auf Morgen kann alles aus sein.

  26. @Hans der Bär
    Ich beobachte die Situation auch schon ein paar Jahre. Ich habe aber die Hoffnung aufgegeben, dass da irgendwann etwas passieren wird.

  27. Sieht düster aus für die Linkverkäufer (und Käufer). Unabhängig davon wie gut man sein Netzwerk aufbaut: Sobald man anfängt das Produkt „Linknetzwerk“ zu skalieren und viele Kunden hat, wird das doch früher oder später dazu kommen, dass Kunden die ne Paid Link Penalty angedroht bekommen auch die Links aus den Netzwerken melden werden. Und sobald eine Domain mehrfach gemeldet wird, hat Google doch ein klares Indiz dafür diese Domain abzuwerten. Das heisst auf lange Sicht wird man sein Linknetzwerk wohl verlieren oder zumindest große Teile davon, bzw. es wird wertlos. Oder wie siehst du das?

  28. Die Frage, ob man seinen Konkurrenten mit solchen Links schaden kann oder nicht, hängt davon ab, wie Google die Links aus den betroffenden Netzwerken behandeln. Schaden solche Links oder sind sie „nur“ wertlos geworden? Kommen die Rankings zurück oder nicht? Die Zukunft wird’s zeigen.
    Bis dahin schon mal ’ne Kanne Tee aufsetzen. 😉

  29. Was wäre Google ohne die SEOs? Zornige SEOs, vereint euch und straft Google ab, indem Ihr in euren Blogs für Bing plädiert. Google soll gezeigt werden, dass man nicht einfach euer Brot wegnehmen kann.

  30. Ich würde gleich die Finger von Paid Links lassen. Zum einen macht man sich abhängig von diesen Linkanbietern, zum anderen besteht eben die grosse Gefahr, von Google entlarvt zu werden. Damit bestehen gleich 2 Risiken.

    Besser ist die kostenlose, natürliche Variante, die aber mit einem grossen Arbeitsaufwand verbunden ist. Aber wozu gibt es denn diese Dienstleister? 😉

  31. Hallo,

    wenn ich mir die 4 Seiten etwas genauer anschaue, dann fällt mit bei Tagesgeldkonto.com schonmal auf, dass sie mit einem Key von 3 ins Nirvana sind. Dabei handelt es sich um commerzbanking.de, die rankende Unterseite war eine Weiterleitung zur Commerzbank. Und der Topverlierer war Commerzbanking. Wie die Seite diese Rankings aufgebaut hat, kann nicht natürlich gewesen sein.

    Bei Zalando und Check24 haben die rankenden „Kategorien“ recht viele Keywordlinks. Ich hab das jetzt nicht alles im einzelnen durchgeschaut, aber die 10 beliebtesten Abendkleider von Zalando haben denke ich nicht so viele Links wie die Kategorie Abendkleider. Wobei der Content der beliebtesten Kleider sicherlich mehr verlinkungswürdig ist, als eine/die Kategorieseite von Zalando.

  32. Problem bei Teliad etc. ist aber nach wie vor dass es noch einfacher ist gekaufte Links zu erkennen. „Statische“ Seiten die Links verkaufen haben häufig wechselnde ausgehende Links OHNE dass sich der Content an sich ändert. Ist meines Erachtens ein sehr starker Indiz auf Linkverkauf und ja sehr leicht mit historischen Daten zu überprüfen.

  33. Sobald die Links entfernt sind und der Neuantrag raus ist – Bekommt man dann direkt eine Antwort von Google ob der Filter entfernt wurde?

    Wenn noch weitere störende Links vorhanden sein sollten, bekommt man dann die gleiche 08/15 Antwort oder genauere Details?

    • @susan

      Bekommst recht schnell eine Antwort, dass noch weitere Links nicht google konform sind. Details gibt Google dir da nicht raus….wäre ja zu einfach 🙂

  34. @Eisy

    „Kauft ruhig einen Link der auch mal 900 Euro und mehr kostet,
    aber dafür relevant ist und von großer Bedeutung“

    Ein 900-Euro Link ist kein Linkkauf und verstößt nicht gegen Google-Richtlinien ?
    Und Google geht nur gegen billig gekaufte Links vor ?

    Der Artikel ist erstklassig, nur sehe ich in diesen einem Satz eine Indirekte Aufforderung:
    „Kauft kein Billigzeug, kauft gute Links“ – Soll heissen, wenn ihr besch… dann mit Qualität.
    Gegen Qualität hat Google nix.

    @Pirat
    „Zornige SEOs, vereint euch und straft Google ab, indem Ihr in euren Blogs für Bing plädiert..“
    Genau. Massenlinkkauf und Manipulation soll sich wider lohnen… ist ja für den user…. 😉

  35. @Sebastian: „Beitrag des Jahres“ – Kann ich unterschreiben. Großartig Sören!
    (btw: bin in Merseburg geboren und zur Schule gegangen, kommen Erinnerungen hoch 😉

  36. Was mich brennend interessieren würde. Wenn ich auf eine abgestrafte Seite verlinke, wie wirkt sich das auf meine eigene Seite aus? Im Grunde bin ich ja direkter Nachbar des Abgestraften.

    • Wenn ich nicht gerade zufällig per Mail merke das ein Kommentar kam und ich direkt nachsehe, kommt es vor das die sehr schnell auf Seite 2, 3, 4 rutschen im Adminbereich. Und bei mir sind stellenweise über 100 Kommentare die noch offen sind. Ich schaffe es nicht jeden Tag live alles freizugeben, aber schaue jetzt nach Deinem. Sorry. 🙁

  37. Google wird den Kampf gegen unsaubere Methoden nicht gewinnen können. Es wird immer Möglichkeiten geben, die findige Seos nutzen um besser zu ranken.Gestern waren es Blog Netzwerke, morgen ist es etwas anderes. Die Pay TV Sender können den Kampf gegen die Hacker auch nicht gewinnen, da ist bisher noch jedes Unternehmen Pleite gegangen. Google wird nicht Pleite gehen, aber ich glaube nicht, das sie es schaffen, Manipulationen in den Serps in den Griff zu bekommen. Also Seo`s, keine Angst, die Arbeit geht nicht aus.

  38. Ohye, also besser schön brav NoFollow Links für Paid Posts verwenden. Aber Google kann doch den Fakt nicht unberücksichtigt lassen, das Unternehmen die tausende Euros in den Linkaufbau stecken offensichtlich qualitativ etwas zu bieten haben müssen. Hier muss echt eine bessere Lösung seitens Google her.

    Zudem sollte bei der Meldung in den Webmaster Tools auch eine Lister der fraglichen Links erscheinen.

  39. Das war doch wieder ein Panda-Update. Vor einer Woche haben sich die Serps fast täglich und sogar stündlich geändert. Mittlerweile hat sich alles etwas stabilisiert. Ich denke aber, dass abgestrafte Seiten wie Zalando sich inzwischen wieder erholt haben.

  40. Ich hab bei einigen US Netzwerken Links eingekauft und die wurden fast komplett deindexiert.

    Hat bei den Key’s zu einstürzen geführt, aber die Seiten mit Autoritäts Links und natürlichem Linkaufbau, stehen noch auf dem Schlachtfeld 😉

    Im Moment bereite ich eine virale Kampagne vor – Retweets, Likes, Pin’s und Foren Beiträge, alles wird zum „anstupsen“ genutzt. Qualitativer Inhalt, den Leute gerne verbreiten, ist natürlich vorrausgesetzt.

    Gruß,
    Jet

  41. Wieder mal ein guter Artikel. Danke. Was ich mich frage, welche neuen Ideen zum Thema Linkkauf kommen werden. Jetzt ist ja der Bedarf an guten Links noch höher, gleichzeitig die angebotene Menge geringer… 😉

  42. Grundlegend interessant. Doch ich lasse von paid links die Finger. Auch wen es sehr verlockend ist, will ich nicht unötig Geld reinstecken um dann aus dem Index zu fliegen.

  43. Wow eisy, interessante Daten und Fakten, die du hier veröffentlichst. Ich habe mich bereits gewundert, warum auf einmal die Rankings in Google ein wenig einbrachen. Das erklärt die Befürchtung jedoch! Muss ich unbedingt einmal in den Webmaster Tools suchen…

  44. Die große Frage die sich mir stellt, ist im Grunde, ob Affiliatelinks dann auch zu einem Linknetzwerk gehören. Weil im Grunde gibt es für diese Links auch ein Kickback – zwar nur auf Erfolg (z.B. Lead, Sale usw) – aber Kickback ist Kickback.

    Dies könnte im extremsten Fall zu einer Abstrafung von großen Unternehmen führen, da natürlich gerade große Unternehmen viele Publisher haben – siehe Amazon usw.

  45. Grade bei einen unserer Kunden und deren Branche (Softwarehandel) merken wir versterkt wie sich die SERPS grade verschieben. (Lang gelebte TOP 5 – sind nach und nach verschwunden) Ich bin mir sogar fast sicher, dass es in naher Zukunft weitere verschiebungen im Bereich Softwarehandel gibt! ( Was hier teilweise abgeht – ist nicht schön 🙂 ). Auch finde ich es gut, das Google nun nach „langen“ endlich aufräumt!!

  46. Hi,
    toller Artikel. Bin der Meinung dass Paid Links nichts bringen. Google entwickelt sich ständig weiter irgendwann finden die Alles.

  47. „So wie es jetzt gemacht wird, liefert man doch andere gleich ans Messer. Vielleicht ist es ein sehr genialer Bluff von google…“
    richtig! deshalb lösche ich auch derzeit keinen link auf meinen seiten.
    kommt ja mal gar nicht in die tüte. ich habe schon links gesammelt und andere webmaster angeschrieben da gab es google noch gar nicht!

  48. Dein Beitrag ist echt toll. Eigentlich lese ich selten lange Beiträge bis zum schluss, aber in diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht. Man kann an Deinen Kommentaren und Trackbacks auch erkennen, dass sich Qualität in jeder Hinsicht auszahlt.

  49. guter Artikel. Jedoch hat Google schon in der Vergangenheit immer wieder durch solche Mitteilungen die Szene beunruhigt. Mal sehen was am Schluss passiert.

  50. Moin,

    vielen Dank für den Artikel. So als Laie bleibt für mich die Frage offen, ob kostenloser Link und/oder Artikeltausch noch sinnvoll ist oder nicht?!

    Die Frage, was denn überhaupt natürlicher Linkaufbau(sofern es den überhaupt gegeben kann) im Jahr 2012 ist, wird imho von den meisten SEO-Bloggern so eindeutig/gar nicht beantwortet……

    Schöne Ostern!

  51. Ich bin absolut deiner Meinung. Man sollte auf Kauflinks nach Möglichkeit verzichten. In 97% der Fälle kann man das auch. Aber was ist mit einem Tagesgeldvergleich? Da geht das eben nicht. Mit SBs und Webkatalogen ziehst du da eben nicht an der Konkurrenz vorbei, und die Möglichkeiten „großartiger Content“ und „Linkbait“ sind im Finanzbereich – und nur da – eben auch begrenzt.

    • Ich denke auch – das funktioniert nicht bei jedem Thema. Aber Links kaufen kommt für mich trotzdem nicht in Frage, da reize ich lieber alle anderen möglichkeiten aus, bevor ich sowas probiere.

  52. Malte Landwehr 27. März 2012 um 19:51

    „Michael, dann passiert entweder a) der Konkurrent profitiert von den Links oder b) die Links zählen gar nicht. Um Domains mit gesundem Backlinkprofil (die nicht bereits 90% ihrer Linkpower aus mit WordPress projektierten Expired Domains beziehen) abzuschießen, musst du schon mehr tun, als ein paar Links aus solchen Netzwerken zu setzen.“

    Ist das ne neue Bauernregel? Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!

    Ich denk mal die oben gezeigten Diagramme bedürfen gar keiner Penalty! Das kann auch sein, dass einfach 1000 aufgebaute Links auf einmal entwertet werden. Eine Netzwerk-enttarnt-Penalty. Und wenn Du aus dem Netzwerk viele Links hast gehts abwärts.

    Im Übrigen find ich die ganze Diskussion müßig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich eine Nennenswerte Anzahl Leute freiwillig auf ne Kredit, Versicherungs, oder Schuhversandseite verlinkt!

    Gerade Kredit – „Oh ich bin verschuldet – mir wurde geholfen bei SchufaKreditzeug.de“

    Also kannst Du alle Links für SchufaKreditzeug.de automatisch als SEO-aufgebaut entwerten.

    Eigentlich müsste Google da härter durchgreifen, und könnte das auch technisch sicherlich.
    Ich persönlich denke, dass Google SEO zulässt und sich anschaut, ob durch das SEO gute Inhalte nach oben gespühlt werden. Sind die Inhalte gut, können sie bleiben. Wenn nicht – geht´s wieder abwärts.

    Es gibt keine Penalty für zB Artikelverzeichnisse oder SB oder … Vielleicht zählen die nicht mehr so – kann sein, aber Penalty neee

    • „Im Übrigen find ich die ganze Diskussion müßig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wirklich eine Nennenswerte Anzahl Leute freiwillig auf ne Kredit, Versicherungs, oder Schuhversandseite verlinkt!

      Gerade Kredit – “Oh ich bin verschuldet – mir wurde geholfen bei SchufaKreditzeug.de”

      Also kannst Du alle Links für SchufaKreditzeug.de automatisch als SEO-aufgebaut entwerten.“

      Dem kann ich nur zu stimmen.

      Ich bin der Meinung solange ein gesunder Mix an Links gegeben ist, kann man fast treiben was man will.

      Links aus einem Netzwerk gehört für mich nicht zu einem gesunden Mix und ich find es äußerst positiv dass diese Crap Agenturen endlich eine vor den Latz bekommen. Für mich ist das Kundenverarsche vom feinsten… 50 Links zu je 50€ von pr0 Blogs mit Domainpop 20 – YEHA!

  53. Hi Eisy,
    eigentlich ging es Google doch nur drum, Panik zu verbreiten.

    Melden die Kunden nur 10% der Paidlinks, so decken sie garantiert 90% der großen Netze auf. Genau die sollten auch entwertet werden, um die Qualität zu steigern.

    Ob jemand nun für einen guten Artikel einem Webmaster mal ein paar Euro zugesteckt hat oder es sich um einen natürlichen Link handelt, wird bei sauberer Arbeit und Auswahl der Projekte nur das Finanzamt merken.

    Alles was für Google zählt ist die Qualität der Rankings – hat man mit Abstand die beste Seite zu einem Thema, so wird auch ein menschlicher Quality-Rater meiner Meinung nach einen Teufel tun und voreilig mit Abstrafungen um sich werfen.

    Gewisse Spielregeln sind gut, aber es geht schließlich noch immer um den Surfer, der bei Google seine Suche befriedigen will. Zeiten in denen man mal eben ein paar gekaufte Links auf eine uninteressante Seite gesetzt hat und sich über Gewinne gefreut hat, sind wohl vorbei.

    Gruß Martin

  54. Mit etwas Abstand kann man jetzt ganz gut die Entwicklung sehen. Während Aspect beispielsweise nach wie vor abrutscht und nicht wirklich auf die Beine kommt, hat sich Check doch gut gefangen und steigt auch wieder.
    Und nach und nach kann man auch sehen, dass Affiliates (und oder Satelliten – wer weiss das schon…) von den Top Positionen weggeräumt werden und dadurch die „Brands“ bzw. die, die vorher gut gerankt waren (tagesgeldkonto) wieder langsam steigen.
    Ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Finanzprodukte und Versicherungen sind einfach mit Sicherheit eines der spannendsten Themen im SEO Bereich, und da ist man schon fast gezwungen mit harten Bandagen zu kämpfen. Und ohne Google-Schluckauf wärs ja auch irgendwie langweilig oder? 🙂

  55. „…Kauft ruhig einen Link der auch mal 900 Euro und mehr kostet, aber dafür relevant ist und von großer Bedeutung.“ Ähm… für wen ist das hier eigentlich geschrieben? Ich glaube ich bin falsch hier und habe mich zwischen die reichen Stammleser dieses Blogs verirrt! Aber selbst wenn ich da mithalten könnte und 900 Euro für nen Link locker bezahlen könnte: KEIN LINK der Welt ist meiner Meinung nach 900 Euro wert! Kein einziger! Ausser vielleicht ein Dofollow-Keywordlink aus einem contenrelevanten Text auf der Startseite von http://www.usa.gov/!

    Ansonsten finde ich aber auch: super Artikel! Danke!

  56. Eisy,

    ich wollte Dir nochmal für diesen Beitrag und Deine offene Meinung und
    Beschreibung Deiner Vorgehensweisen danken.

    Wer eine konkrete Aussage mit persönlicher Empfehlung eines Experten gratis bekommt
    und dann es dann noch wagt sich darüber zu beschweren, den versteh ich nicht.

    Diejenigen die Deine Empfehlungen wie Lemminge folgen, freuen sich, und andere die nicht
    damit einverstanden sind, sollen ihre Meinungen bitte halt auch mal konkret festmachen und eine Empfehlung aussprechen.

    Als Disclaimer am Ende deiner Posts wäre vielleicht gerade noch OK:
    „Achtung, selbst denken, analysieren und schlußfolgern“

    🙂

    VG aus Wien, weiter so!
    Christoph

  57. Das könnte die Schweinegrippe in der SEO-Scene werden… Ich gehe auf Nummer sicher und lasse morgen lieber den Link aus meiner geplanten Printanzeige (FAZ-Doppelseite) entfernen…;-)

  58. Die Frage ist doch aber, was sind unnatürliche Link? Also nach meinem Verständnis sind alle Links unnatürlich bei dem ich selbst der Initiator war das der Backlink da ist, gekauft, selbst gesetzt oder setzten lassen. Alle anderen Links die zufällig auf die eigene Webseite linken wären dann natürlich. Aber wer hat den in den Top 10 schon ein solches Linkwachstum? Kein einziger!

    • Wenn man es so strikt auslegt, dannn ist Linkbuildung quasi nicht mehr möglich, SEO-Dienstleister fast arbeitslos und viele Website würde ihre Links verlieren müssen.
      Wer verlinkt schon freiwillig Versicherungsseiten?

  59. Hallo,

    ein sehr interessanter Beitrag.

    Aber……

    Leider funktionieren Línknetzwerke nach wie vor. Ein Beispiel ist z.B. der Begriff „Kroatien Urlaub“. Hier steht jetzt eine Firma mit Adr..24.de (denke jeder kann die zwei Punkte einsetzen und erkennen welchen Anbieter ich meine).

    Dieser hat eine Domainpop von 350 und wieviel sind aus dem eigenen Netzwerk?

    Anscheinend haben eigene Netzwerke mit hoher Qualität einen besonderen Stellenwert bei Google & Co. Denn sonst würden die nicht so schnell nach vorne kommen.

    Was ist euere Meinung?

    Sollte man so ein Linknetzwerk nachbauen? Denn wenn es hochwertig ist, scheint es ja perfekt zu funktionieren……

    Das könnte man theoretisch mit jedem Land machen und für jeden Ort eine schöne Domain anlegen und auf das Hauptprojekt legen. Ist ja nichts illegales dabei….

  60. Ein Link von z.B. der Bild Startseite etc. ist sicherlich seine 900 Euro, wenn nicht sogar einiges mehr wert. Links kaufen wird eine schwere Angelegenheit, Penguin war ja gerade der Start. Dann muss sich jeder wohl in Zukunft LinkBaits ausdenken 🙂

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